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Zuletzt geändert: 4. Oktober 2026Von

Die Revanche ist geglückt, die Krone wandert nach Sachsen: Vor über 25.000 frenetischen Zuschauern im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion haben die Dresden Monarchs das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im American Football für sich entschieden.

Im GFL Bowl 2026 bezwangen die Monarchs den amtierenden Titelträger Potsdam Royals in einem dramatischen Schlagabtausch mit 27:19 und beendeten damit die Regentschaft des Brandenburger Serienmeisters.

Den Grundstein für den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte nach 2021 legten die Gastgeber im zweiten Viertel. Spielmacher Rocky Lombardi (#5) tankte sich mit einem wuchtigen 9-Yard-Lauf durch die gegnerische Abwehrreihe und brachte die Monarchs mit dem ersten Touchdown in Führung, ehe der Extrapunkt sicher zum 7:0 verwandelt wurde. Potsdam antwortete zwar prompt mit einem 11-Yard-Lauf durch Chrisman-Kyei (#2), verpasste jedoch die anschließende Two-Point-Conversion nach einem Fehlpass von Peter-Martin (#81). Die Hausherren nutzten das Momentum postwendend: Runningback Tofunmi Lala (#8) stellte mit einem 8-Yard-Lauf und erfolgreichem Kick die 14:6-Pausenführung her.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Dresdner ihren Vorsprung mit einem 19-Yard-Fieldgoal zunächst auf 17:6 aus, ehe Potsdams Quarterback Bay-Harvey (#8) per 2-Yard-Keeper verkürzte. Weil jedoch auch der zweite Two-Point-Versuch der Royals scheiterte, behielt Dresden die Kontrolle. Nur wenig später bediente Lombardi seinen Passempfänger Ethan Janto (#9) über zwei Yards zum 24:12. Die Royals steckten nicht auf und kamen durch einen 9-Yard-Touchdown-Pass von Bay-Harvey auf Milan-Spiller (#7) samt verwandeltem Kick noch einmal auf 24:19 heran. Ein zehrender Angriffszug der Monarchs über 13 Spielzüge mündete jedoch in einem 22-Yard-Fieldgoal zum 27:19, womit Potsdam im Schlussabschnitt unter maximalem Zugzwang stand.

Obwohl Potsdam statistisch mit 332 zu 269 Total Yards mehr Raumgewinn verzeichnete, besiegelten gravierende Ballverluste die Niederlage des Favoriten. Während die fehlerfreie Monarchs-Offensive in der Redzone bei allen fünf Ausflügen punktete, unterliefen den Royals neben einem verlorenen Fumble gleich drei fatale Interceptions. Mit dem allerletzten Passversuch der Partie suchte Bay-Harvey die Endzone, doch Dresdens Defensive fing das Leder mit ablaufender Uhr zum dritten Mal ab und setzte den Schlusspunkt unter ein meisterliches Finale.

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