Ehrhoffs Einstand in der LanXess Arena war von Erfolg gekrönt. Iserlohn gewann das NRW-Duell gegen die Düsseldorfer EG und Krefeld verlor in der Verlängerung gegen Nürnberg.

Iserlohn Roosters vs. Düsseldorfer EG 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)

IserlohnAm Seilersee hieß es am Sonntagnachmittag Derbyzeit. Zu Gast war die Düsseldorfer EG. Die DEG hatte noch den Sieg vom Freitag im Rücken und die Roosters brauchten nach der Niederlage den Sieg. So sollte es für die 4967 Zuschauer ein spannendes Spiel am Seilersee werden.

Nach der Strafe gegen Pavel Gross wegen Meinungsäußerung in der Woche hatten die Iserlohner Fans hatten etwas vorbereitet: Sie hielten einen Banner hoch und äußerten so ihre Meinung zum Verhalten der DEL in Bezug auf die neusten Strafen wegen Meinungsäußerung. Das Spiel sollte spannend werden, denn im ersten Drittel war nicht viel los. Es gab lediglich zwei Strafen. Loslegten die Gäste mit Felix Kammerer, der sich in der elften Spielminute eine Strafe wegen Behinderung einging. Den Iserlohnern gelang in Überzahl kein Tor. Ein paar Minuten später erwischten die Unparteiischen Hannu Pikkarainen beim Stockschlag. Ebenfalls zwei Minuten.

In Überzahl prallte der Puck vom Pfosten des Iserlohner Tors ab. Es gab Diskussionen und den Videobeweis. Der ergab, dass es kein Tor für die DEG war. Beide Mannschaften hatten also in diesem Drittel gute Chancen, scheiterten jedoch am Goalie des Gegners. Der mittlere Spielabschnitt nahm bis zum Powerbreak an Geschwindigkeit auf. Es wurde ruppiger und körperlicher gespielt. Doch die DEG fand kein Mittel gegen den Sturm der Sauerländer. Erst müsste Troy Milam (IEC) wegen Behinderung auf die Bank. Kurz darauf erhielt Kurt Davis (DEG) eine zwei Minuten Strafe wegen Hackens. Darauf kamen noch einmal zehn Minuten Disziplinarstrafe.

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So waren die Roosters in Überzahl und Blaine Down machte auf Zuspiel von Pikkarainen das erste Tor. Genau vier Minuten später schepperte es erneut bei Mathias Niederberger (DEG). Auch hier half Pikkarainen erneut. Dieses Mal war der Torschütze Mathhew Halishuk. So endete das zweite Drittel 2:0 für die Roosters. Denn trotz Überzahl in der 28 Minute, Troy Milam müsste wegen Behinderung auf die Bank, gab es kein Tor für die Gäste.

Das letzte Drittel endete da, wo das Zweite aufgehört hatte. Rasant und ruppig. Kurt Davis musste zuerst in der 47. Minute erneut wegen Hacken auf die Bank. Die Roosters hatten sich in Überzahl ihre Probleme, ein Tor zu erzielen. 51. Minuten auf dem Eis und der Puck fand durch Drayson Bownan (DEG) den Weg in das Tor von Mathias Lange (IEC). Die DEG stand nun unter Druck, um den Ausgleichstreffer zumachen. Die Fans der Sauerländer feierten bereits den Sieg, als die DEG noch versuchte, eine Verlängerung zu erzwingen. Eine Sekunde vor Spielende schoss Roosters-Kapitän Jason Jaspers das dritte Tor für die Gastgeber. Damit endete das Spiel 3:1.

Krefeld Pinguine – Thomas Sabo Ice Tigers 3:4 OT (1:2, 1:0, 1:1, 0:1)

NürnbergNürnberg kam mit einem Tross von 600 Fans in den KönigPalast. Diese hatten dann auch den ersten Grund zum Jubeln, denn Steckel schoss seine Ice Tigers bereits in der 1. Minute in Führung. Erneut David Steckel war es, der in der 15. Minute auf 2:0 erhöhte und die per Sonderzug angereisten Fans in Ektase versetzte. Das 1:2 nur knapp zwei Minuten später durch Marco Rosa brachte die Pinguine zum Glück wieder ins Spiel und sorgte für ausgeglichene Verhältnisse auf dem Eis, die aber auf dem Scoreboard erst in der 35. Minute zu sehen waren. Mike Collins hatte den wichtigen Ausgleich erzielt.

Im Schlussdrittel brachte Marcel Müller die Rheinländer das erste Mal in Führung. dem 3:2 in der 46. Minute folgte aber das 3:3 durch den Nürnberger Segal in der 53. Minute, was die Overtime für beide Teams bedeutete. Keine zwei Minuten in der Verlängerung waren gespielt, da sorgte Patrick Reimer für die Entscheidung in dieser Partie.

 

Die weiteren Ergebnisse:

Eisbären Berlin vs. Schwenninger Wild Wings 1:0
Kölner Haie vs. Adler Mannheim 4:0
Fishtown Pinguins Bremerhaven vs. Augsburg Panther 3:5
ERC Ingolstadt vs. Straubing Tigers 4:2
EHC Red Bull München vs. Grizzlys Wolfsburg 4:2

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