Die Green Bay Packers und ihr QB Aaron Rodgers kommen nicht in Fahrt, dieses Jahr. auch in Washington setzte es eine Niederlage, die fünfte Auswärtspleite in dieser Saison. Ganz anders Washington. Bei den Redskins läuft es in diesem Jahr recht ordentlich, gerade wenn man an die Durststrecke der vergangenen Seasons denkt. Bei einem anderen Favoriten läuft es hingegen. Die New England Patriots haben die Brady-Sperre zu Beginn der Saison verdaut und treten ihren Siegeszug in Richtung Titelverteidigung an. Das nächste „Opfer“: Die San Francisco 49ers.

New England Patriots @ San Francisco 49ers 30:17 (6:3; 7:7; 0:0; 17:7)

Hut ab vor den 49ers, die bis ins dritte Viertel dem Favoriten aus New England Paroli bieten konnten und das Spiel offen hielten. Die Patriots legten in Hälfte Eins gleich zwei Mal vor. Zunächst war es Julian Edelman mit dem 7:0 für den Favoriten, ehe Phil Dawson per Fieldgoal für die Hausherren verkürzte. Runningback James White sorgte im zweiten Viertel für den nächsten Score der Gäste und erneut konterten die 49ers, dieses Mal jedoch mit dem Touchdown zum 13:10, nachdem Gostkowski nach dem ersten Touchdown den Extrapunkt neben die Stangen setzte.

Nach einem Punktlosen dritten Spielabschnitt machte Tom Brady im letzten Spielviertel jetzt ernst. Die 49ers konnten ihre Offensivaktionen nicht effektiv genug anbringen und brachen ein. Danny Amendola und Malcom Mitchell sorgten für die Vorentscheidung. Stephen Gostkowski machte mit seinem Fieldgoal zum 30:10 den Deckel drauf und nur noch Shaun Draughn betrieb noch einmal Ergebniskosmetik für San Francisco.

Green Bay Packers @ Washington Redskins 24:42 (0:7; 10:6; 0:9; 14:20)

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Nur vier Siege standen insgesamt fünf Niederlagen in dieser Saison bei den Packers zu Buche. Auch wenn der Quarterback der Packers auf erneut über 300 Yards und drei Touchdowns kam, wirkte Rodgers in vielen Szenen nicht mehr so sicher, wie in den vergangenen Jahren. Aber es war die Defense aus Green Bay, die in Washington den Fans der „Cheeseheads“ Sorgen machen sollte.

Die Hausherren hatten den besseren Start und gingen dank eines Passes von Cousins auf DeSean Jackson mit 7:0 in Front. Erst im zweiten Spielviertel kam Green Bay in Fahrt und drehte zunächst die Partie nach einem Touchdown von Jordy Nelson und einem Fieldgoal durch Mason Crosby. Das sollte esdann auch erst einmal gewesen sein von Rodgers und Co, denn nun zeigten die Redskins ihre Stärke und hielt den Angriffsversuchen der Gäste stand, während die Offensive scorte. Rob Kelley war der erste, der einen Lauf in die Endzone brachte. Nach der Halbzeit dann erhöhe zunächst Dustin Hopkins den Vorsprung der Hausherren, ehe Jamison Crowder einen 44 Yard Pass von Cousins in die Endzone trug.

Das letzte Viertel Begann mit einigen Defensiv-Fehlern auf beiden Seiten. So konnten zunächst die Packers mit dem 17:21 das Spiel wieder spannend machen. Grund war ein mega Spielzug, der nach einem Pass von Aaron Rodgers über 31 Yards auf James Starks in die Endzone ging. Nur 26 Sekunden später egalisierte jedoch sein Gegenüber QB Kirk Cousins mit einem 70 Yard Pass auf Pierre Garcon diese Offensivaktion wieder. Es ging jetzt hin und her, was vor Allem die Defensiv-Coordinatoren zur Verzweiflung brachte. Keine fünf Minuten nach dem Score der Skins konterten die Packers erneut nach einem Pass von Rodgers auf Jared Cook, woraufhin die Gäste auf fünf Zähler an die Redskins herankamen.

Knapp vier Minuten standen noch auf der Uhr und das nächste Big Play sorgte für einen riesen Raumgewinn der Redskins. Rob Kelley überbrückte den letzten Yard in die Endzone zu seinem zweiten Touchdown in diesem Sunday Night Game. Green Bay fehlte nun ein Touchdown mit 2-Point Conversion sowie ein weiteres Fieldgoal für die Overtime. Washington wackelte zwar erneut in der Verteidigung, aber ein Fumble drei Minuten vor dem Ende ließ alle Hoffnungen der Gäste platzen. Rob Kelley wurde nun zum Mann des Tages, denn erneut machte er mit einem Big Play zunächst 68 Yards gut, ehe der Runningback auch noch die letzten 4 Yards in die Endzone überbrückte. Mit einer Interception beendete Aaron Rodgers rund 1 1/2 Minuten vor dem Ende seinen Arbeitstag in der Hauptstadt.

Die weiteren Ergebnisse:

New Orleans Saints vs. Carolina Panthers 20:23
Pittsburgh Steelers vs. Cleveland Browns 24:9
Baltimore Ravens vs. Dallas Cowboys 17:27
Jacksonville Jaguars vs. Detroit Lions 19:26
Tennessee Titans vs. Indianapolis Colts 17:24
Buffalo Bills vs. Cincinnatti Bengals 16:12
Tampa Bay Buccaneers vs. Kansas City Chiefs 19:17
Chicago Bears vs. New York Giants 16:22
Arizona Cardinals vs. Minnessota Vikings 24:30
Miami Dolphins vs. Los Angeles Rams 14:10
Philadelphia Eagles vs. Seattle Seahawks 30:17

Das Monday Night Game zwischen den Houston Texans und den Oakland Raiders findet in Mexico City vor 100.000 Zuschauern im Azteken-Stadion statt.

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