Auch am zweiten Tag konnten sich die Favoriten in den Wildcard-Spielen der NFL durchsetzen. Zunächst waren es die Pittsburgh Steelers gegen Miami mit 30:12 gewannen. In der Schlussphase schien sich aber Ben Roethlisberger beim Pass verletzt zu haben und kam in „Fuß-Schoner“ zur Pressekonferenz. „Ich werde nächste Woche auflaufen“, war sein Kommentar danach.

Das zweite Spiel war dann endlich spannend. Die Green Bay Packers hatten aber bei gefühlten -20 Grad die Nase vorn und sicherten sich den letzten Playoff-Spot.

Moore für Miami der entscheidende Faktor

Die Miami Dolphins gingen in Pittsburg als Underdog ins Wildcard Game am Sonntag. Bei -10 Grad war es ein erwartetes hartes Duell, wo allerdings die individuellen Fehler von Matt Moore den Ausschlag für die 12:30 Niederlage gaben. Das beste Beispiel für seine unerfahrene Spielweise zeigte der Backup-Spielmacher der Fins zum Ende des zweiten Quarters und direkt zu Beginn des dritten Viertels, als er zwei Fumbles forcierte, die so nur einem Rookie passieren können.

Patrick Dirksmeier

Sein Gegenüber, „Big Ben“ Roethlisberger hatte die Partie fest im Griff und konnte mit einer durchschnittlichen Leistung den Sieg klar machen. Ausgerechnet beim letzten Pass des Spiels schien sich jedoch der Spielmacher der Steelers am rechten Knöchel verletzt zu haben und in der Liga versuchen die Experten in Erfahrung zu bringen, ob der Quarterback in der kommenden Woche gegen die Kansas City Chiefs auflaufen kann.

Temperatur macht Green Bay nichts aus

Die Green Bay Packers kennen ihre Heimat und auch die eisigen Temperaturen im Winter. Gegen die New York Giants sollte dieser Faktor sicherlich zum Tragen kommen, jedoch sorgten die Gäste aus dem Big Apple für eine spannende Begegnung mit einigen Highlights und Big Plays.

Der Start ging zunächst an die Gäste. Eli Manning zeigte eine ordentliche Leistung und erlaubte sich keine Fehler. Zwei Fieldgoals resultierten aus den ersten Drives und zunächst stand die Null auf der Seite Green Bays auf dem Scoreboard.

Dann aber kam Aaron Rodgers in Fahrt und sorgte mit zwei Touchdown-Drives für die Wende vor der Pause.

Nach der Halbzeit wurde es dann noch einmal spannend, als Tavarres King ein Big Play in die Endzone trug und auf einen Punkt verkürzte. Erneut fand Rodgers die direkte Antwort und stellte nach einem 30 Yard Pass auf Randall Cobb den alten Abstand wieder her. Nach einem weiteren Fieldgoal entschied Cobb mit seinem dritten Touchdown im Schlussabschnitt das Spiel. Den Schlusspunkt zum 38:13 Erfolg der Packers besorgte Aaron Ripkowski kurz vor der Two-Minute-Warning.

Topspiele in den Divisional Playoffs

Am nächsten Wochenende treffen somit in der NFC die Green Bay Packers auf die Dallas Cowboys und die Seattle Seahawks auf die Atlanta Falcons.

In der AFC kommt es zu den Duellen zwischen den Houston Texans und den New England Patriots, sowie zwischen den Pittsburgh Steelers und den Kansas City Chiefs.

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