Um 17 Uhr deutscher Zeit wurde es offiziell bekanntgegeben: Die San Diego Chargers ziehen nur ein Jahr nach den Rams nach Los Angeles und werden laut Medienberichten in Zukunft im selben Stadion spielen. Bis jedoch der Bau des Inglewood Stadiums im Jahr 2019 fertig ist, sollen die Chargers im StubHub Center, der Heimat der LA Galaxy (MLS) auflaufen. Bei einer Kapazität von gerade einmal 27.000 Zuschauern ein hoch riskantes Unterfangen um die Kosten eines NFL-Teams zu stemmen. Zum Vergleich: Das bisher kleinste NFL Stadion steht in Oakland und fasst mit 56.000 Zuschauern mehr als doppelt so viele Menschen. Das neue Stadion in Inglewood soll 70.000 Zuschauern Platz geben.

Verhandlungen liefen seit Monaten

Schon seit Monaten wurde spekuliert, ob die Verhandlungen zwischen den Chargers und der Stadt San Diego zerfahren waren oder sich neue Hoffnungen ergeben hätten. Angeblich wollte die Stadt die Miete auf einen Bruchteil absenken und auch einen Neubau in Betracht ziehen. Das dürfte nun at akta gelegt worden sein, denn der Umzug in den StubHub Center gleicht eher einer kurzfristigen Entscheidung, die aus der Not geboren scheint.

LA ChargersExperten rechnen in Los Angeles mit Problemen für die Chargers. Dennoch haben die Verantwortlichen der Franchise Hoffnung, dass auch nach dem Umzug einige Fans die 200 km gen Norden auf sich nehmen würden, um die Spiele ihres Teams sehen zu können. Ob diese Träumerei so eintreffen wird, werden wir bereits im September sehen.

Infos zu den LA Chargers gibt es auf der temporären Webseite www.fightforla.com

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