Ohne die wirklichen Offensiv-Höhepunkte fand in der Nacht zum Montag der Pro Bowl in Orlando statt. Das „All Star Game“ der NFL gilt inzwischen als überflüssigste Veranstaltung im Sport überhaupt. Grund ist der eine Woche später stattfindende Super Bowl, weswegen die wirklich besten Spieler nicht bei diesem Event vertraten sind.

Positiv 2017 war die Tatsache, dass die National Football League (NFL) wieder die beiden Conferences gegeneinander antreten lies. Nach drei Jahren mit veränderten Spielregeln kehrte man so zum alten Format  zurück und brachte so die Fans wieder ein wenig zur Ruhe.

Handgeld als Anreiz gegen die Absagenflut

Beim 20:13 (0:0, 14:7, 3:0, 3:6) -Erfolg der American Conference gegen die National Conference standen in diesem Jahr die Verteidigungsreihen im Fokus. Nur wenige offensiv-Aktionen der Quarterbacks auf beiden Seiten wurden zugelassen. MVP der Defense wurde der Linebacker der Buffalo Bills, Lorenzo Alexander, der eine Interception von Kirk Cousins abfing. Bei der Offense wurde der Kansas City Tight End Travis Kelce nach drei Receptions und einem Touchdown.

In diesem Jahr hat sich die Liga etwas einfallen lassen, um die Absagenflut der Spieler einzudämmen. So bekam jeder Spieler 30.000 Dollar Handgeld für den Start (neben den Kosten für Flug, Unterkunft und Verpflegung). Jeder Spieler der Siegermannschaft bekam zudem weitere 41.000 Dollar, was den Anreiz im Spiel erhöhen sollte.

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