Die Mannheimer Adler haben am 48. Spieltag mit einem Sieg gegen den Spitzenreiter aus München den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Ein Grund war die Niederlage der Nürnberger Ice Tigers in Düsseldorf, aber auch der „nur“ Overtime-Sieg der Kölner Haie in Iserlohn. Das sind auch unsere drei Topspiele des Freitags.

Iserlohn Roosters vs. Kölner Haie 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1)

Am Seilersee sahen sich 4967 Zuschauer das Duell der Roosters gegen die Gäste aus Köln an. Die Roosters spielten mit drei Reihen und hatten Noureddine Betthahar sowie Hannu Pikkarainen in der vierten Reihe als Ersatzspieler. Chet Pickard stand erneut zwischen den Pfosten bei den Roosters.

Zu Beginn setzten die Haie gleich nach zwei Minuten ein Zeichen und erzielten das 0:1 durch Alexander Sulzer. Generell gaben die Rheinländer im ersten Drittel das Tempo vor. Die Gastgeber taten sich zuerst mit dem Spiel der Haie schwer, was sich jedoch im zweiten und dritten Spielabschnitt ändern sollte.

Die Roosters kamen frisch und motiviert aus der Kabine und machten Druck auf das Tor von Gustaf Wesslau. Sie erarbeiteten sich viel Torchancen. So kam es, dass in der 24. Spielminute David Dziurzynski unter Mithilfe von Dieter Orendorz und Johan Larsson den Ausgleichstreffer für die Gastgeber erzielte.

Patrick Dirksmeier

Im letzten Drittel machten die Sauerländer weiter Druck, den die Kölner aber gut abwehren konnten. Das Spiel war schnell mit vielen Möglichkeiten für beide Mannschaften. Doch es sollte kein Tor fallen.

Erst in der Verlängerung beförderte der Kölner Philip Gogulla den Puck ins Tor von Chet Pickard.

Tore: 0:1 Alexander Sulzer (1:41), 1:1 David Dziurzynski (23:08), 1:2 Philip Gogulla (64:10)

Bilder aus Iserlohn:

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Düsseldorfer EG vs. Nürnberg Ice Tigers 3:2 n.P. (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

In Düsseldorf sahen sich 13035 Zuschauer das Spiel der Düsseldorfer EG gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg an.

Das Spiel sollte sich als Eng mit vielen Chancen für beide Seiten herausstellen. So schoss der Düsseldorfer Henry Hase in der neunten Minute sein erstes Saisontor von der blauen Linie aus. Damit hatte Andreas Jenike nicht gerechnet und der Puck konnte ohne Hindernisse ins Tor rollen. Fünf Minuten später entstand aus einem Konter heraus das 1:1. Andrew Kozek nutze die Gelegenheit und beförderte den Puck ins Tor von Mathias Niederberger.

Im zweiten Drittel passierte nicht viel. Während die DEG nur zwei Strafminuten absitzen musste, mussten bei den Nürnbergern insgesamt vier Spieler für jeweils zwei Minuten runter vom Eis. Doch die Überzahlsituation wurde von den Düsseldorfern nicht genutzt.

Der letzte Abschnitt sollte das Spiel jedoch nicht entscheiden. 51 Minuten auf dem Eis und es wurde hektisch vorm Nürnberger Tor. Erst schossen Brandon Yip und Bernhard Ebner auf das Tor, doch Jenike blockte die Schüsse. Erst Marcel Brandt schaffte es, den Puck im Tor zu platzieren.

20 Sekunden vor Spielende sahen sich die Düsseldorfer schon als Sieger vom Eis gehen, doch daraus wurde nichts. Die Düsseldorfer Verteidigung stand nicht. So konnte Yasin Ehliz den Ausgleichstreffer für die Franken erzielen.

Da die Overtime torlos blieb, wurde das Spiel im Penaltyschießen entschieden. Robert Collins behielt die Nerven und beförderte den Puck ins Nürnberger Tor.

Tore: 1:0 Henry Haase (8:51), 1:1 Andrew Kozek (13:02), 2:1 Marcel Brandt (50:02), 2:2 Yasin Ehliz (59:40), 3:2 Rob Collins (65:00)

Bilder aus Düsseldorf

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EHC Red Bull München vs. Adler Mannheim 3:5 (1:3, 1:0, 1:2)

In der Olympia Halle von München trafen der amtierende Meister EHC Red Bull München und sein Vorgänger Adler Mannheim aufeinander. Die 5.260 Zuschauer sollten ein Spiel mit hohem Niveau und vielen Toren zu sehen bekommen. Beide Mannschaften hatten insgesamt gute Chancen. Diese wurden genutzt.

Zwar waren die Gastgeber während des ganzen Spiels die aktivere Mannschaft, doch es mangelte an Effektivität. Der Puck wollte nicht bei jedem Schuss ins Tor. Auch Goalie Drew Macintyre lies nur drei Treffer durch. Anders sah es im Tor der Nürnberger aus. Danny Aus Den Birken konnte sich nicht zu 100 % auf seine Abwehr verlassen und es fanden insgesamt Pucks eine Lücke ins Tor. Die Adler machten weniger Druck, spielten effektiver, sodass sie sich mit diesem Sieg in München den zweiten Platz in der Tabelle sichern konnten.

Tore: 0:1 Brent Raedeke (9:00), 0:2 Luke Adam (17:22), 1:2 Steven Pinizzotto (19:05), 1:3 Marcus Kink (19:46), 2:3 Brooks Macek (34:45), 3:3 Brooks Macek (42:44), 3:4 David Wolf (45:02), 3:5 Sinan Akdag (59:53)

Die weiteren Ergebnisse:

Grizzlys Wolfsburg – Straubing Tigers 3:2 n.P.
Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt 4:1
Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:1
Augsburger Panther – Krefeld Pinguine 3:1

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