Im jeweils zweiten Spiel der Viertelfinal-Playoffs konnten Nürnberg, Wolfsburg und auch Berlin die Best-of-Seven Serien ausgleichen. Einzig die Münchener holten sich in Bremerhaven den zweiten Sieg und haben somit beste Chancen, als Titelverteidiger ins Halbfinale einzuziehen.

Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 6:3 (2:2; 1:1; 3:0) – Serie 1:1

Nach dem knappen Spiel am vergangenen Dienstag konnten sich die Fans in der Mercedes Benz Arena auch in Spiel Nummer zwei nicht beschweren.

Bis zum Ende des zweiten Drittels hatten beide Teams den Puck auf Augenhöhe. Zwei Mal gingen die Gäste durch Luke Adam und Ronny Arendt in Führung und zwei Mal glichen die Eisbären durch Darin Olver und Nic Petersen aus. Im zweiten Viertel dann genau andersherum. Zunächst metzte Darin Olver zum 3:2 ein, was die Berliner auch etwas mehr als 10 Minuten so halten konnten. Erst in der 38. Minute glich Matthias Plachta erneut aus, dieses Mal für die Adler.

Mannheim erlaubte sich im Schlussdrittel zu viele Strafen und so konnte Berlin besser das Spiel gestalten udn ging durch Daniel Fischbuch mit 4:3 in Führung. Nachdem Plachta durch eine Disziplinarstrafe für 10 Minuten auf die Strafbank versetzt wurde, konnte Julian Talbot für die Berliner ins Tor von Drew MacIntyre treffen und keine zwei Minuten vor dem ENde die Partie vorzeitig entscheiden. Der letzte Treffer ins leere Mannheimer Gehäuse ging dann ebenfalls auf Talbot, der den 6:3 Endstand herstellte.

Patrick Dirksmeier

Die weiteren Ergebnisse:

Fischtown Pinguins Bremerhaven vs. EHC Red Bull München 0:3 – Serie 0:2
Augsburg Panther vs. Nürnberg Ice Tigers 1:3 – Serie 1:1
Grizzlys Wolfsburg vs. Kölner Haie 3:1 – Serie 1:1

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