Der Umzug der Oakland Raiders nach Las Vegas ist perfekt. Trotz erheblicher Bemühungen seitens der Stadt Oakland haben am Montag die Owner der NFL mit nur einer Gegenstimme den Umzug der Franchise beschlossen.

Im Gegensatz zu den San Diego Chargers wird der Umzug der Franchise noch etwas dauern. Zunächst soll in der Nähe des Las Vegas Airport das neue Stadion erbaut werden. Das hat zur Folge, dass die Raiders noch zwei Saisons (2017 und 2018) in Oakland im Oakland-Alameda County Coliseum bleiben werden. Die Stadt im Bundesstaat Nevada lockte die Franchise mit 750 Mio. US-Dollar. Das Geld wird benötigt um das Stadion zu bauen, was rund 1,7 Mrd. Dollar kosten soll.

Raiders Besitzer Mark Davis rief die Fans auf, die kommenden zwei Jahre das Team und die Menschen hinter dem Team zu unterstützen. Wie die Reaktion der Fans ausfallen wird, wenn die neue Saison startet, bleibt abzuwarten. In San Diego zeigten sich einige Anhänger der Franchise alles andere als Glücklich mit dem Umzug nach Los Angeles und machten dies auch vor der Team-Zentrale deutlich.

NFL muss Regeln ändern

Um in Las Vegas zu spielen, muss nun auch die NFL reagieren und das Regelwerk ändern. So dürfen sich Schiedsrichter und Offizielle während der Saison eigentlich nicht in dieser Spiele-Stadt aufhalten. Auch ein Aufenthalt in Atlantic City ist ihnen streng untersagt. Bzgl. Las Vegas wird ab der Saison 2019 somit wohl eine Ausnahmeregelung gelten.

Sport Mobil