Mit einem deutlichen 50:17 in Marburg konnten die Schwäbisch Hall Unicorns ihre Spitzenposition in der GFL Süd für die neue Saison untermauern. Trotz anfänglicher Nervositäten auf beiden Seiten konnte Hall vor Allem in der zweiten Spielhälfte seine Klasse ausspielen. Im Norden konnte Köln mit einem Sieg zum Einstand gegen Hildesheim die GFL-Rückkehr feiern.

Marburg Mercenaries vs. Schwäbisch Hall Unicorns 17:50 (10:7; 0:10; 0:26; 7:7)

Beide Teams kamen etwas nervös ins Spiel und wurden individuelle Fehler und auch Fouls zunächst in die ersten Punkte verwandelt. Hall hatte dabei mit einem direkten Kickoff-Return den besseren Start. Marburg profitierte allerdings auch von den unnötigen Flaggen der Haller Defensive und konnte noch im ersten Spielabschnitt mit 10:7 in Führung gehen, wurde aber nach diesem Touchdown zu übermütig und übermotiviert. Hall konnte durch Marburger Strafen immer besser in die Partie kommen und nutzte in den beiden folgenden Spielabschnitten dieses Momentum aus, um die entscheidenden Drives zu etablieren. Die Defense der Hessen zeigte zwar ein paar gute Ansätze, konnte aber gegen das eingespielte Haller Team nicht viel ausrichten. Erst im Schlussviertel drosselten die Gäste das Tempo etwas, liefen dabei aber keine Gefahr mehr, das Spiel zu verlieren.

Bilder aus Marburg:

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Bilder (c) Sebastian Sendlak

Cologne Crocodiles vs. Hildesheim Invaders 41:26 (17:0; 10:14; 14:6; 0:6)
Patrick Dirksmeier

Mit einem derartigen Lauf hatten die Gäste aus Hildesheim nicht gerechnet. Das erste Viertel war bereits nahezu spielentscheidend, denn der Aufsteiger aus dem Jahr 2016 hatte gegen den Aufsteiger 2017 bereits zu viel Rückstand. Erst langsam konnten die Invaders am Höhenberg Fuß fassen und in der Folge auf Augenhöhe mit den Crocos agieren. Zu spät jedoch, um die Partie drehen zu können. Im dritten Viertel machte Köln dann alles klar und holt sich im ersten Spiel der Saison die ersten Punkte.

Die weiteren Ergebnisse:

Berlin Rebels vs. Berlin Adler 47:13
Saarland Hurricanes vs. Stuttgart Scorpions 31:21
Ingolstadt Dukes vs. Munich Cowboys 45:27

GFL2:

Düsseldorf Panther vs. Rostock Griffins 39:14 (7:0, 6:7, 6:7, 20:0)

Nach der knappen Niederlage in Potsdam konnten die Düsseldorf Panther nach über zwei Jahren wieder einen Erfolg verbuchen. Der Absteiger aus der GFL Nord hatte dennoch im ersten Viertel Probleme ins Spiel zu finden und sorgte mit individuellen Fehlern für eine unnötig knappe Anfangsphase. Headcoach Deejay Anderson: „Am Anfang hatten wir Mühe, weil wir wieder Fehler gemacht haben. Zur Halbzeit haben wir dann Veränderungen vorgenommen, die schließlich ab Mitte des dritten Quarters zum Erfolg geführt haben.“ Ab diesem Zeitpunkt dominierten die Raubkatzen das Geschehen. Rostock fand kein Mittel mehr gegen die Angriffe der Panther und musste mit einer Niederlage an die Ostsee zurückkehren.

Bilder aus Düsseldorf:

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Bilder (c) Oliver Jungnitsch

Die weiteren Ergebnisse:

Bonn Gamecocks vs. Langenfeld Longhorns 38:19
Kirchdorf Wildcats vs. Nürnberg Rams 34:55
Wiesbaden Phantoms vs. Albertshausen Crusaders 34:35
Fursty Razorbacks vs. Ravensburg Razorbacks 22:48

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