Mit 20:21 endete das Spiel der Hildesheim Invaders und der Hamburg Huskies deutlich knapp. Für die Huskies jedoch war der Sieg wichtig fürs Selbstvertrauen und die letzte Chance, der Relegation doch noch zu entgehen. Sowohl die Braunschweig Lions, als auch Frankfurt Universe konnten ihre Duelle klar gewinnen. Die Meisterschaft im Süden sicherten sich aber die Schwäbisch Hall Unicorns.

Hildesheim Invaders vs. Hamburg Huskies 20:21 (7:0; 6:0; 7:14; 0:7)
Jubel nach dem ersten Sieg der Huskies (c) Kay Elvert

Mit einer furiosen Aufholjagd, gepaart mit einigen individuellen Fehlern auf beiden Seiten konnten die Huskies den ersten Saisonsieg einfahren. Erneut erwischten jedoch die Hildesheimer den besseren Start und drängten die Hanseaten in die Enge. Die Huskies konnten sich erst im zweiten Durchgang befreien und punkten, was allerdings die Invaders zusehends überraschte.

Nach zwei Big Plays der Hamburger kippte plötzlich das Spiel und eine abgefangene Interception durch Huskies Runningback Colby Goodwyn direkt vor der eigenen Endzone beendete die Partie zu Gunsten der Huskies, die den letzten Touchdown durch Nassim Amroun erzielten. Die Huskies leben noch !

Nach fünf Interceptions der Hamburger durch QB John Uribe müssen sich die Hildesheimer an die eigene Nase fassen, wie sie dieses Spiel aus der Hand geben konnten.

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Erst kurz vor der Begegnung gaben die Huskies die Verpfichtung von Timothy Speckman als sportlichen Leiter bekannt. Bereits 2014 und 2015 war er als Offensive-Coordinator in der Hansestadt. Vor zwei Monaten dann entließen ihn die abstiegsbedrohten Lübeck Cougars aus dem selben Amt.

Bilder aus Hildesheim:

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Berlin Adler vs. New Yorker Lions Braunschweig 0:62 (0:21; 0:14; 0:21; 0:6)

Adler ohne Chance
(c) Fabian Uebe

Ohne Niklas Römer, Jan Hilgenfeld oder den langzeitverletzten Patrick Finke konnte Lions Coach Troy Tomlin nur mit 40 Spielern in die Hauptstadt reisen und musste auf etlichen Positionen umbauen. Bei den Adlern mussten sich somit mehrere Backups beweisen und das taten sie von Anfang an sehr gut.

Bereits zur Pause führte der Rekordmeister beim kriselnden Hauptstadt-Club mit 35:0 und hatte keine große Gegenwehr mehr zu befürchten. Im zweiten Durchgang ergaben sich dann die Adler und überließen den Gästen das Feld.

Ingolstadt Dukes vs. Schwäbisch Hall Unicorns 20:39 (3:6; 3:30; 0:0; 14:3)

Die Schwäbisch Hall Unicorns sicherten sich durch einen Sieg beim Aufsteiger aus Ingolstadt vorzeitig die Süd-Meisterschaft der GFL. Nur ein Quarter reichte dem amtierenden Vizemeister um die Dukes zu schlagen. Die konnten erst im Schlussviertel mit zwei Touchdowns das Endergebnis etwas knapper gestalten.

Die weiteren Ergebnisse:

Kiel Baltic Hurricanes vs. Berlin Rebels 30:28
Saarland Hurricanes vs. Frankfurt Universe 6:66

GFL2:

Gießen Golden Dragon vs. Ravensburg Razorbacks 31:31
Wiesbaden Phantoms vs. Kirchdorf Wildcats 6:39

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