Nach dem 35:21 Auswärtssieg der Hamburg Huskies bei den Berlin Adlern, konnte sich das Team aus der Hansestadt überraschend retten und die Adler ans Tabellenende befördern. Da die Berliner noch in Braunschweig ran müssen, ist die Relegation für die Mannschaft aus der Bundeshauptstadt kaum zu umgehen. Im Süden konnten die Ingolstadt Dukes als Aufsteiger die Playoff-Teilnahme nahezu perfekt machen.

Hamburg mit vorzeitiger Rettung

Eigentlich gingen die Verantwortlichen davon aus, dass man im Spiel am kommenden Wochenende gegen die Hildesheim Invaders ein Do-or-Die Game haben würde. Die Huskies jedoch konnten die Überraschung in Berlin bereits schaffen und mit dem zweiten Saisonsieg die Adler in die Relegation schubsen.

Beiden Mannschaften merkte man an, worum es bei diesem Spiel ging. Auf Hamburger Seite vertrat Defensive Coordinator Anthony Rouzier den abwesenden Headcoach Sean Embree und kümmerte sich in der Hauptstadt auch um die Offense. Die Huskies knüpften im Spiel an die zuletzt gezeigte gute Leistung vom Sieg gegen Hildesheim an und konnten zu Beginn gleich zwei Mal in Führung gehen. Beide Male konterten die Adler und kamen zurück, so dass es mit einem 14:14 Unentschieden in die Kabinen ging.

Nach einem erneut ausgeglichenen dritten Spielabschnitt, konnte die Defense der Hansestädter im Schlussabschnitt das Spiel entscheiden und die zwei Scores zum 35:21 ohne einen Gegenschlag über die Zeit bringen.

Braunschweig mit B-Team in Köln
Patrick Dirksmeier

Beim Spiel der Crocos aus Köln gegen die Lions aus Braunschweig waren die Rollen klar vergeben. Dennoch wollten die Crocodiles den haushohen Favoriten, der mit vielen Jugendspielern anreiste etwas ärgern. Tatsächlich blieben die echten Highlights des Rekordmeisters in der ersten Halbzeit aus und den Kölnern gelangen auch kleinere Nadelstiche.

Mit zwei Scores Rückstand ging es in die Pause. Dass es für die Kölner, die noch immer auf die Teilnahme in den Playoffs hoffen, dennoch nicht reichte, lag an der stabilen Verteidigung der Gäste, die nichts anbrennen ließen und so ihrer Angriffsreihe jede Möglichkeit gab, Spielzüge auszuprobieren um Spielerfahrung zu sammeln. Am Ende stand es 30:0.

Ingolstadt in den Playoffs

Auch im letzten Spiel am 3. September können sich die Allgäu Comets nicht mehr mit einem Sieg gegen die Dukes für die Playoffs in dieser Saison qualifizieren. Die Dukes feiern daher auch nach die Sieg gegen die Scorpions und dürfen sich auf die Ausscheidungsrunde freuen. Gegen die Lions kann das Team von der Donau gelassen auflaufen und ohne Druck agieren.

In der Partie gegen die Scorpions konnten die Dukes bereits frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen. Zur Halbzeit führten die Dukes bereits mit 20:0 deutlich und ließen auch nach der Pause nicht viel anbrennen. Das Aufbäumen der Stuttgarter im letzten Viertel kam zu spät und diente nur noch der Ergebniskosmetik zum 39:18.

Die weiteren Ergebnisse:

Kiel Baltic Hurricanes vs. Dresden Monarchs 24:21
Hildesheim Invaders vs. Berlin Rebels 3:38
Saarland Hurricanes vs. Allgäu Comets 9:15
Marburg Mercenaries vs. Frankfurt Universe 10:37


Paderborn gewinnt Junior-Bowl

Die Paderborn Dolphins U19 konnte am Samstag den Junior Bowl vor heimischer Kulisse und 1500 Zuschauern mit 22:27 (0:0, 6:7, 10:13, 6:7) gewinnen. Der Düsseldorf Panther Jugend fehlten zum Schluss gerade einmal 6 Yards um das Ergebnis zu drehen. Es waren die Kleinigkeiten über die gesamte Spielzeit, die für den Unterschied verantwortlich waren.

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