Im Super Bowl LII am 4. Februar werden die New England Patriots als amtierender Champion auf die Philadelphia Eagles in Minneapolis treffen. Im Championship-Game bezwangen am Sonntag zunächst die Patriots das Team der Jacksonville Jaguars knapp mit 24:20. Später am Abend gab es ein deutliches 38:7 der Eagles gegen die Minnesota Vikings.

Der Wunsch der Minnesota Vikings, den Super Bowl im eigenen Stadion zu gewinnen, wird auch in diesem Jahr nicht erfüllt. Nach dem grandiosen Sieg vor einer Woche gegen die New Orleans Saints, musste sich das Team in Philadelphia überdeutlich mit 7:38 geschlagen geben.

Nachdem es im ersten Quarter noch nach einem Kopf-an-Kopf Rennen aussah, wurde das zweite Viertel zu einem Desaster für die Gäste. Bis zum Ende fanden die Vikings kein Mittel gegen die Eagles-Defense, die keinen einzigen Punkt mehr erlaubten und sich so den Platz im Super Bowl sicherten.

Brady trotz Verletzung Gewinner in der Crunch Time 

Vor dem Spiel wurde spekuliert, dass Pats-QB Tom Brady mit seiner verletzten Wurfhand Probleme bekommen könnte. Tatsächlich kamen die Jaguars besser ins Spiel. Trotz eines frühen Rückstandes nach einem Fieldgoal der Hausherren, holten sich die Jags einen Touchdown-Doppelpack und gingen bis kurz vor der Halbzeit mit 14:3 in Führung.

Die Überraschung war zum Greifen nahe, aber so langsam kamen die Patriots ins Spiel. Zunächst aber bauten die Jaguars die Führung noch einmal aus. Im letzten Quarter dann kamen auch die dritten Versuche der amtierenden Champions an. In der Crunch Time zeigte Tom Brady, dass er auch mit einer kaputten Hand in der Lage war, die wichtigen Spielzüge zu meistern. Den Jaguars fehlte im letzten Durchgang die Erfahrung, um in den entscheidenden Situationen den kühlen Kopf zu bewahren.