Während die Frankfurt Universe seit Wochen Dauerkaren verkauft und neue Spieler präsentiert, präsentiert die Frankfurter Allgemeine Zahlen, die den Hessen kaum schmecken können. 800.000 € Schulden soll der Verein bis dato haben und vor Allem: Noch keine Zusage für das Stadion am Bornheimer Rang. Erneut eine juristisch fragwürdige Situation, die erneut zu Lasten der Fans geht.

Ganz oben auf der Liste der Posten steht das Stadion des FSV Frankfurt. der Viertligist wartet noch immer auf 70.000 € aus der vergangenen Saison. Erst dann soll die Universe überhaupt einen Vertrag über die kommende Saison bekommen, die in knapp zwei Monaten starten soll. „Wir werden das restliche Geld sehr zeitnah zahlen“, sagte Schwarzer der F.A.Z. „Das ist zu hundert Prozent sicher und unsere erste Benchmark.“

Als sei das noch nicht genug, kommt zudem noch die offene Summe des ehemaligen Geschäftsführers Matthias Mämpel hinzu. Es soll sich hierbei um eine Vermittlungsprovision in Höhe von 500.000 für die vom Hauptsponsor Samsung gezahlten Gelder handeln. am 23. Februar soll in einer Güteverhandlung über diese Zahlung verhandelt werden. Versuche, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, gab es bislang nicht. Interessant: Mittlerweile ist auch Matthias Mämpel im Fokus der Staatsanwaltschaft. Derzeit sollen zwei Ermittlungsverfahren wegen Insolvenzverschleppung laufen. Es geht dabei neben der Frankfurter Football Betriebs GmbH auch um sein ehem. Unternehmen „Pro Salon“. Mittlerweile hat Mämpel umgesattelt und ist Unternehmensberater in der Immobilienbranche und für Start-Ups.

Den Rest der Summe bilden viele kleine Schulden, wie zum Beispiel Automobil-Lieferanten und der ehemalige Headcoach Markus Grahn.

Ob die Universe wirklich am Spielbetrieb 2018 teilnehmen wird, ist laut der F.A.Z.-Recherchen noch offen. Auch, ob die Fans ihr Geld oder ihre Dauerkarte je wiedersehen werden.