Was für ein Finale um die Nordmeisterschaft in Braunschweig. Monarchs oder Lions – und als lachender Dritter: Die Rebels, die auf den zweiten Platz in der GFL-Nord schielten. Im Süden ging es nur noch um den vierten Platz. Ingolstadt, Marburg und München waren die Kandidaten für den letzten Playoff-Spot.

Marburg trotz Sieg raus aus dem Playoff-Rennen

Im Süden ging es in zwei Partien um den letzten Platz, der für die Playoffs berechtigte. Im Spiel der Marburg Mercenaries bei den Ingolstadt musste man jedoch noch nach München schauen, wo die Cowboys auf die Stuttgart Scorpions traf, die bereits als Relegationsteilnehmer feststehen.

Die Scorpions sollten auch das Zünglein an der Waage werden, denn Risiko gingen die Scorpions nicht mehr. Genau wie die Huskies im Norden, waren die Trainer der Meinung, Spieler für die bevorstehenden Relegationsspiele zu schützen, um den Gang in die zweite Liga zu verhindern. München gewann also das letzte Spiel deutlich mit 37:7 und sicherte sich so, aufgrund des direkten Vergleichs mit den Mercenaries den vierten Platz. Marburgs knapper 34:30 Erfolg bei den Dukes war somit nur noch für die Statistik.

New Yorker Lions Braunschweig vs. Dresden Monarchs 28:28 (14:7; 14:14; 0:7; 0:0)
Patrick Dirksmeier

Einen Taschenrechner brauchte man an diesem Tag nicht mehr bemühen. Zu deutlich waren die Vorzeichen in dieser Begegnung. Es ging um das Heimrecht in den Playoffs und um die Nordmeisterschaft, die sich der Gewinner dieser Begegnung sichern würde. Der Verlierer, wäre automatisch auf dem dritten Rang, sollten die Rebels in Hildesheim gewinnen.

Berlin machte seinen Job und freute sich insgeheim auf ein Heimspiel in den Playoffs, dann aber sollten die Hauptstädter die Rechnung ohne den Regisseur des Sonntags-Krimis in Braunschweig gemacht haben, denn es kam anders, als Alle es dachten.

Braunschweig startete stark und konnte direkt den Opening Drive der Gäste stoppen. Die Lions wirkten sicherer in der Offense und gingen im direkten Gegenzug mit 7:0 in Führung. Die Halbzeit gehörte den Offenses beider Teams, die jedes Mal im direkten Gegenzug die Punkte auf das Scoreboard brachten. „Clock Management“ hieß das Zauberwort, denn Braunschweig war es, die als letztes für die Pausenführung sorgten.

Mit dem ersten Angriff der Lions ging es in die zweite Halbzeit. Die Gastgeber verpassten es jedoch eine Two-Score-Führung zu erzwingen. Viel mehr konterte Dresden und glich erneut die Partie aus.

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Die beiden Verteidigungsreihen machten fortan einen guten Job. Im letzten Spielabschnitt dann hatten die Monarchs die Chance auf die erste Führung in dieser Begegnung. Der Fieldgoal-Versuch ging jedoch knapp links an der Stange vorbei. Auf der Gegenseite dauerte es bis in die letzte Minute, ehe auch Braunschweig mit einem Fieldgoal die Begegnung entscheiden konnte. Dieses Mal blockten die Monarchs den Ball und sicherten so das Unentschieden, welches den sicheren zweiten Platz in der Tabelle und Braunschweig die Meisterschaft sicherte.

Der Verlierer des Abends: Berlin, die nun in den Playoffs nach Frankfurt müssen. Braunschweig trifft auf München, Dresden auf die Allgäu Comets. Die Clogne Crocodiles müssen zum Süd-Meister nach Schwäbisch Hall.

Die weiteren GFL-Ergebnisse:

Schwäbisch Hall Unicorns vs. Kirchdorf Wildcats 40:0
Frankfurt Universe vs. Allgäu Comets 55:14
Cologne Crocodiles vs. Hamburg Huskies 38:21
Berlin Rebels vs. Hildesheim Invaders 38:0

In der Relegation im Süden treffen die Stuttgart Scorpions auf die Ravensburg Razorbacks. Die Hamburg Huskies wollen gegen die Düsseldorf Panther den Abstieg verhindern. Sowohl die Playoffs, als auch die Relegations-Begegnungen beginnen am 22./23. September.

 

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