Die Schwäbisch Hall Unicorns haben vor über 15.000 Zuschauern ihren Titel im German Bowl eindrucksvoll verteidigt. Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gewannen die Würtemberger gegen Frankfurt mit 21:19 und nutzten dabei individuelle Fehler der Hessen und einen Kicker, der an diesem Tag wohl besser im Bett geblieben wäre.

3 Fieldgoals und einen Extrapunkt hatte der hessische Kicker an diesem Abend vergeigt. Es war wohl der Unterschied, der in diesem Spiel letztendlich die Entscheidung brachte, denn auch der Versuch 7 Sekunden vor dem Ende misslang. Es wäre der Sieg und die Entschädigung für diesen gebrauchten Tag gewesen.

Die entscheidende Phase im Spiel war jedoch allein das Schlussviertel, in dem Hall nach dem 14:13 Touchdown auch in der Verteidigung einen Fumble recoverte und die Nervosität der hessischen Angriffsreihe aufzeigte. Auch wenn es im Anschluss noch einmal eng wurde, konnte Hall den Krimi in den letzten Minuten für sich entscheiden und im siebten Spiel in Folge gegen Frankfurt als Sieger vom Platz gehen.

Ob Frankfurt auch im kommenden Jahr in der GFL an den Start gehen kann steht auch am Tag des Endspiels weiterhin in Frage. Erneut gab es vor Ort Spekulationen über das Aus des insolventen Teams, was dennoch mit einem Kader antrat, welcher die sportliche Leistung in dieser Saison in Frage stellt.

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