In der GFL Nord deutet sich in Düsseldorf und Köln die erste Saisonkrise an. Während die Crocodiles gegen Dresden in der Defensive gut aussahen, mussten die Panther in Kiel eine klare Niederlage hinnehmen und gelten bereits als heißer Abstiegskandidat.

Eine Quarterback Diskussion in Köln sorgt derzeit für die Schlagzeilen in der Domstadt. So wurde Jan Weinreich nach den ersten drei Spielen bereits öffentlich in Frage gestellt und durch den US-Amerikaner Conor Miller kurzerhand ersetzt. Weinreich verließ daraufhin die Crocos.

Verlassen wollten sich die Kölner nun auf ihren Runningback Colby Goodwyn, de rin den ersten drei Begegnungen der Schlüsselspieler des Teams war. Miller jedoch setzte früh auf Pass-Angriff, konnte jedoch nicht überzeugen. Viel mehr sollten die Verteidigungsreihen beider Teams an diesem Samstag das Zepter übernehmen und präsentierten dem eher ruhigen Kölner Publikum eine Abwehrschlacht.

Auch Millers Pendent auf Dresdener Seite, Zack Greenlee, zeigte heute Schwächen. Viele Sacks prägten das Spiel und forderten ihren Tribut. Spielfluss ging verloren und die Big Plays hielten sich ebenfalls in Grenzen.

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Den Unterschied machten nur individuelle Fehler aus, die Dresden nutzen konnte und so ein eher knappes 17:0 mit an die Elbe nahmen. Köln bleibt nach dem Sieg zusammen mit den Düsseldorfern somit am Ende der Nord-Tabelle.

Abstiegsduell im Norden

Patrick Dirksmeier

Die Panther mussten sich in Kiel beweisen, kamen jedoch erneut unter die Räder. So stand es bereits zur Halbzeit 3:15 und der Zug schien abgefahren.

Kiel zeigte sich gewohnt stark und das, obwohl man nach der Insolvenz im vergangenen Winter eher kleine Brötchen backen muss und so neben den Panthern als zweiter Abstiegskandidat in diesem Jahr gehandelt wurde.

Von der Bewertung dürfte man nun Abstand nehmen, denn auch wenn Düsseldorf mit zwei Touchdowns in der zweiten Halbzeit noch einmal kurzfristig Spannung aufkommen lassen konnte, machte Kiel kurz vor dem Ende alles klar. Das 37:17 dürfte die Karten für das Rückspiel für die Nordlichter kaum neu mischen. Düsseldorf steht vor dem direkten Wiederabstieg.

 

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