Die Cologne Crocodiles schießen nur Sekunden vor dem Ende das entscheidende Fieldgoal zum Sieg. Braunschweig düpiert Potsdam und Hall siegt erneut.

Halls Offense war nicht zu stoppen
(c) Hans-Walter Tschirley

Die Schwäbisch Hall Unicorns dürften erneut kaum vom Gewinn der Deutschen Meisterschaft abzuhalten sein. Mit 21:63 zerlegten die Haller das Team der Stuttgart Scorpions nach belieben und können bereits für die Playoffs in diesem Jahr planen.

So wirklich dürfte man sich nicht mehr wundern, wenn die Unicorns auch in diesem Jahr an der Meisterschaft knabbern. Zu deutlich sind die Ergebnisse und auch die Spielweise weist wenige Lücken auf.

In Stuttgart ließ der amtierende Meister nichts anbrennen und ging durch Touchdowns von Robitaille, Manyema und Clark mit 28:0 in Führung, ehe Michael Eubank für Stuttgart die ersten Punkte aufs Scoreboard brachte.

Nachdem erneut Jerome Manyema den alten Vorsprung wieder herstellte, sorgte Luca Faschian für ein Nowum in dieser Saison. Der erste gefangene Touchdownpass gegen die Haller in diesem Jahr. Es sollte nicht der EInzige bleiben, aber auch das zwischenzeitliche 21:42 hatte kaum Auswirkungen auf den Spielausgang, der mit 63:21 überdeutlich für die Gäste ausfiel.

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Patrick Dirksmeier

(c) Hans-Walter Tschirley

Kiel verpasst Auswärtserfolg

(c) Sebastian Sendlak

„Da war mehr drin“, lautete das Statement der meisten mitgereisten Fans der Kiel Baltic Hurricanes nach dem knappen 12:13 in der Domstadt. Köln zeigte sich nach dem Ausfall ihres Runningbacks Colby Goodwyn erneut enorm geschwächt und brachte nur wenige Big Plays in der Partie gegen den Tabellen-Vorletzten an den Mann. Kel roch die Chance und zeigte sich in der Verteidigung recht gut eingestellt.

Zwar musste Kiel nach dem ersten Viertel einem 0:10 hinterherrennen, zeigte sich jedoch in den beiden Mittelabschnitten deutlich präsenter auf dem Feld und drehte die Begegnung auf 12:10. Die missglückte Two-Point Conversion im dritten Spielabschnitt sollte sich jedoch rächen. Nur eine Minute vor der Schlusssirene sorgten die Crocodiles mit einem Fieldgoal für die Entscheidung in einem unspektakulären Spiel, was von vielen Flaggen unterbrochen wurde.

Köln wird nach dem Sieg kaum etwas mit dem Abstieg zu tun haben, aber die Leistung zeigt keinen Trend nach oben und die Playoffs dürften in diesem Jahr wohl eher ein Traum bleiben. Kiel verpasst die Chance auf eine kleine Vorentscheidung im Kampf gegen die Relegation. Im Rückspiel bei den Düsseldorf Panthern am kommenden Wochenende, kann dies jedoch nachgeholt werden. Dafür muss jedoch in der Offense etwas passieren.

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(c) Sebastian Sendlak / Bilder-Shop

Braunschweig schlägt „Eurobowl Champion“

Die Lions Defense war zu stark
(c) Fabian Uebe

Die Überschrift zeigt nur einen Teil der Wahrheit, denn immer weniger Teams haben Lust auf die „Champions League im American Football“. Während die Lions über Pfingsten eine Bye-Week hatten, gewann Potsdam am vergangenen Samstag mit 62:12 gegen die Amsterdam Crusaders. Das „Finale“ war dabei das einzige Spiel in der gesamten Eurobowl Serie, die zu Beginn des Cups mit 8 Teams startete. und in diesem Jahr auf diese beiden Teams geschrumpft war.

Was der haushohe Sieg gegen die Niederländer wert war, zeigte sich nur eine Woche später. Braunschweig zeigte sich motiviert und diszipliniert wie immer. Potsdam hatte keine Chance und es dauerte bis ins dritte Viertel, ehe die Royals überhaupt zu Punkte  kamen. Bis dahin war Braunschweig bereits auf der Siegerstraße und führte mit 41:0 diese einseitige Begegnung vor knapp 1.000 Zuschauern im Luftschiffhafen in Potsdam.

Nach dem 7:46 gegen Braunschweig müssen sich die Potsdamer wohl mit den Berlinern um den vierten Platz streiten. Die Playoffs sind ein Ziel, was in Reichweite liegt. Die Niederlage muss jedoch abgehakt werden.

Die weiteren Ergebnisse:

Hildesheim Invaders vs. Dresden Monarchs 31:27
Düsseldorf Panther vs. Berlin Rebels 20:55
Munich Cowboys vs. Marburg Mercenaries 29:41
Allgäu Comets vs. Kirchdorf Wildcats 25:27
Frankfurt Universe vs. Ingolstadt Dukes 63:13

GFL2: Huskies verpassen Revanche

Die Hamburg Huskies haben in der GFL2 die Revanche gegen die Lübeck Cougars knapp verpasst. In den Schlussminuten sicherten sich die Lübecker mit einem 29:28 bei den Hanseaten die Punkte.

Die Elmshorn Fighting Pirates zeigten gegen Langenfeld keine Schwächen. Mit einem 62:14 schickten die Piraten die Rheinländer wieder nach Hause. Auch Rostock holte mit einem 49:14  im Norden einen deutlichen Sieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Troisdorf.

Die weiteren Ergebnisse:

Hannover Spartans vs. Solingen Paladins 41:44
Biberach Beavers vs. Ravensburg Razorbacks 23:56
Darmstadt Diamonds vs. Gießen Golden Dragons 17:0

Essen gewinnt Regionalliga-Topspiel

Die Assindia Cardinals haben in der Regionalliga West das Topspiel gegen den Primus aus Paderborn klar gewonnen. Die Ruhrgebietler setzten sich mit 28:14 gegen die Ostwestfalen durch und fügten den Dolphins die erste Saisonniederlage zu.

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(c) André Steinberg

 

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