Die Dresden Monarchs haben sich durch ein 28:19 ihren ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte gesichert. Über 14.000 Fans sorgten für eine grandiose Stimmung.

Das Finale um die Deutsche Meisterschaft im American Football begann gut für die Monarchen. Darrell Steward konnte schon nach gut sieben Minuten einen 14 Yard Pass in die Endzone bringen und die Führung für die Dresdener holen. Noch vor dem ersten Wechsel schlugen die Favoriten aus Schwäbisch Hall zurück und kamen durch einen Touchdown von Tyler Rutenbeck auf 6:7 heran.

Hall kam deutlich besser ins Spiel, musste aber schon vor dem zweiten Touchdown von Rutenbeck auf QB Alexander Haupert verzichten, der sich verletzte und nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen konnte.

Nach dem Aus des Stamm-Quarterbacks bei den Unicorns machten sich die Dresdener sicherlich nach dem Pauzsentee Hoffnung. Die aber wurde durch Yannick Mayr schon nach einer knappen Minute wieder getrübt. Hall schien das Spiel weiterhin unter Kontrolle zu haben.

Devwah Whaley lies die Dresdener gut sechs Minuten nach diesem Rückschlag wieder aufhorchen. Die Haller Defense sorgte für zahlreiche Lücken, die auch in der Folge den Monarchs Raum zum Punkten gab. Auch wenn „nur“ zwei Fieldgoals heraussprangen, war die Führung der Unicorns dahin. Das Momentum nutzte dann auch Radim Kalous kurz vor der Two-Minute-Warning zum entscheidenden Touchdown.

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Nachdem Schwäbisch Hall kurz vor dem Ende ein Fieldgoal vergab, konnte Dresden das Spiel abknien. MVP wurde Dresdens Quarterback Kyle J. Carta-Samuels.

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(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

WM 2023 in Deutschland ?

Nach dem Spiel wurden einige Informationen des Verbandes bezugnehmend auf die Zukunft bekanntgegeben. So will der AFVD im November die Bewerbung für die Austragung der WM im Jahr 2023 abgeben. Die Unterstützung erwartet Präsident Robert Huber auf der Mitgliederversammlung Mitte November.

Auch im Hinblick auf die Austragung eines NFL-Spiels im Jahr 2022 wird in Zusammenarbeit mit dem Verband bereits seitens der US-Liga kommuniziert. Als Austragungsort sollen mit Frankfurt, Berlin und München laut übereinstimmender Berichte nur noch drei Spielorte im Rennen sein.

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