Roosters setzen Münchner Serie ein Ende
Die Iserlohn Roosters gewinnen auch ihr zweites Spiel der Woche. Vor 4.025 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Eissporthalle am Seilersee holt das Team ein 3:1 gegen den EHC Red Bull München. Für die Sauerländer ist es der zweite Sieg mit voller Punktzahl in kurzer Zeit. München verliert damit nach vier Erfolgen in Serie.
Früher Zugriff und ein auffälliger Camara
Die Gäste wollten das Spiel schnell kontrollieren, trafen aber auf eine stabile Iserlohner Defensive. Jentzsch und Fischbuch setzten früh die ersten Offensivzeichen. Mit dem ersten Powerplay gelang dem IEC dann die Führung. Camara dribbelte sich durch die Münchener Abwehr und traf zum 1:0. Auf der Gegenseite verhinderte Hane den Ausgleich gegen Ehliz.
München kam über den Druck zurück. Ein zunächst übersehener Treffer von Fontaine wurde nach Videobeweis anerkannt. Das 1:1 hielt jedoch nicht lange. Kurz vor Drittelende stellte Camara nach weiterer Prüfung durch die Schiedsrichter auf 2:1. Die Roosters gingen mit einem verdienten Vorsprung in die Pause.
(c) Hendrik Klein
Iserlohn legt nach und verteidigt geschlossen
Zu Beginn des zweiten Abschnitts schlug Törnqvist zu. Sein Schuss zum 3:1 saß früh. München antwortete mit Tempo und hohem Aufwand. Hane blieb jedoch sicher. Der Keeper parierte mehrere gefährliche Abschlüsse. Auch in der Offensive blieb Iserlohn wach, verpasste aber die Vorentscheidung. Die Defensive der Roosters arbeitete diszipliniert und blockte viel.
Im Powerplay der Gäste präsentierte sich die Iserlohner Unterzahl erneut kompakt. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt bis zur zweiten Pause.
Schlussdrittel ohne Umschwung
München setzte im letzten Drittel weiter auf offensive Präsenz. Der IEC blieb jedoch stabil, hielt die neutrale Zone eng und zwang die Red Bulls zu Distanzschüssen. Ein starker Schoner-Save von Hane markierte den nächsten wichtigen Moment. Auch in der Schlussphase mit sechstem Feldspieler ließen die Roosters kaum etwas zu. Das 3:1 hielt bis zum Ende.
Reaktionen und Einordnung
Für München traf McKenna zum zwischenzeitlichen 1:1. Stürmer Tobias Rieder sprach nach der Partie von einem gebrauchten Tag. Sein Fazit blieb knapp: Chancen zu wenig genutzt, Spiel verloren.
Für Iserlohn bedeutet der Erfolg einen weiteren Schritt aus der jüngsten Phase wechselhafter Ergebnisse. Der Auftritt gegen München zeigte ein kompaktes Team, das defensiv geschlossen agierte und vorn konsequent blieb.
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