Eisbären Berlin verlieren 3:4 bei den Iserlohn Roosters
Die Eisbären Berlin haben am 38. Spieltag der PENNY DEL bei den Iserlohn Roosters eine 3:4-Niederlage hinnehmen müssen. Die Entscheidung fiel spät.
Am 38. Spieltag der PENNY DEL haben die Eisbären Berlin eine Niederlage im Auswärtsspiel erlitten. Bei den Iserlohn Roosters unterliegt der Hauptstadtclub mit 3:4. Trotz einer zwischenzeitlichen Führung im zweiten Drittel reichte es nicht zu Punkten. Eine Entscheidung ist erst kurz vor Spielende gefallen. Vor 4592 Zuschauern entwickelte sich eine Partie mit wechselnden Spielphasen.
Die Eisbären müssen dabei auf Konter der Sauerländer reagieren, präsentierten sich über weite Strecken jedoch spielbestimmend. Ty Ronning hat nach rund sechs Wochen Verletzungspause sein Comeback gegeben. Zudem absolviert Lean Bergmann sein 250. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Beide Ereignisse verliehen dem Spiel aus Berliner Sicht zusätzliche Bedeutung.
Roosters nutzen Chancen im ersten Drittel
Im ersten Drittel haben die Eisbären sich mehrere Abschlussmöglichkeiten erspielt. Diese sind jedoch zunächst ohne Erfolg geblieben. Iserlohn nutzt seine erste echte Chance konsequent zur Führung. Daniel Neumann trifft in der zehnten Minute zum 1:0 für die Roosters.
In der Folge blieben die Berliner optisch überlegen, können sich aber nicht belohnen. Stattdessen erhöht der IEC den Vorsprung. Anthony Camara traf in der 17. Minute zum 2:0. Mit diesem Spielstand geht es in die erste Drittelpause.
Berliner drehen Partie im Mitteldrittel
Auch im zweiten Spielabschnitt bestimmen die Eisbären über weite Strecken das Geschehen. Nach einer vergebenen Großchance der Roosters verkürzte Liam Kirk in der 28. Minute auf 2:1. Der Treffer gab den Gästen zusätzlichen Schwung. Berlin erhöhte den Druck auf das Iserlohner Tor.
Nur wenige Minuten später gleicht Blaine Byron die Partie aus. In der 39. Minute ist es erneut Liam Kirk, der Berlin in Führung bringt. Mit dem 3:2 aus Sicht der Gäste ging es in die zweite Pause. Die Eisbären haben das Spiel zu diesem Zeitpunkt gedreht.
Nyman: „Haben nicht aufgegeben.“
Im Anschluss ordneten beide Cheftrainer die Partie ein. Eisbären-Coach Serge Aubin erklärte, seine Mannschaft sei „nicht gut ins Spiel gekommen“, habe dabei aber „nicht viel zugelassen“. Im zweiten Drittel sei es besser geworden, dennoch überwiege die Enttäuschung über das Ergebnis. Das Schlussdrittel habe gezeigt, „dass jeder Zweikampf entscheidend sein kann“. Beide Gegentore seien nach Face-offs aus der eigenen Zone gefallen, hinzu seien Puckverluste in der defensiven Zone gekommen.
Iserlohns Trainer Stefan Nyman zeigt sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, insbesondere im ersten Drittel, in dem die Roosters „als Mannschaft agiert“ hätten. Im zweiten Abschnitt sei sichtbar geworden, „was für eine Mannschaft Berlin ist“, die die Basics konsequent umsetze. Seine Mannschaft habe dort zu viele individuelle Fehler gemacht, habe aber erneut bewiesen, „dass sie nicht aufgibt“ und das Spiel am Ende verdient gewonnen.
Entscheidung fällt spät im Schlussabschnitt
Im letzten Drittel gestaltete sich die Partie deutlich ausgeglichener. Berlin lässt zunächst nur wenige Möglichkeiten der Sauerländer zu. Dennoch gelingt den Waldstädtern der Ausgleich. Colin Ugbekile traf in der 51. Minute zum 3:3.
In der Schlussphase entwickele sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams suchen die Entscheidung. Kurz vor Spielende ist es erneut Ugbekile, der für die Roosters trifft. Sein Treffer in der 59. Minute besiegelte die 3:4-Niederlage der Eisbären.
Fotos: Sebastian Sendlak
Tore zwischen den Iserlohn Roosters und Eisbären Berlin am 38. Spieltag in der Penny DEL 2025/26
- 1:0 – 09:28 – Neumann (Camara, Niehus) – EQ
- 2:0 – 16:26 – Camara (Törnqvist) – EQ
- 2:1 – 27:52 – Kirk – EQ
- 2:2 – 29:27 – Byron (Noebels, Tiffels) – EQ
- 2:3 – 38:04 – Kirk (Ronning) – EQ
- 3:3 – 50:58 – Ugbekile (Fischbuch, Wood) – EQ
- 4:3 – 58:37 – Ugbekile (Wood, Boland) – EQ
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