Kölner Haie vs. Frankfurter Löwen

(c) Sebastian Sendlak

Löwen Frankfurt beenden Siegesserie der Kölner Haie

Zuletzt geändert: 28. Januar 2026Von

Die Siegesserie der Kölner Haie ist gerissen. Gegen die Löwen Frankfurt unterliegen die Domstädter in der LanxessArena mit 1:4.

Die Kölner Haie haben ihre erste Niederlage seit Anfang November hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt unterlagen die Domstädter mit 1:4 und verloren damit erstmals seit 16 Spielen wieder eine Partie. In einem defensiv geprägten Spiel nutzten die Hessen ihre Chancen konsequent. Frankfurt sammelt wichtige Punkte im Kampf um Platz zwölf, während Köln vor der Olympiapause einen Dämpfer hinnehmen muss.

Ehrung vor dem Spiel und verhaltener Beginn

Vor dem ersten Bully wurde Maximilian Kammerer für sein 500. DEL-Spiel geehrt. Der Stürmer musste die Partie jedoch bereits im ersten Drittel verletzungsbedingt beenden. Vor 18.600 Zuschauern in der ausverkauften LanxessArena wirkten die Haie zunächst nicht auf Betriebstemperatur. Frankfurt setzte frühe Nadelstiche, blieb offensiv aber weitgehend harmlos.

Das erste Drittel verlief insgesamt ereignisarm. Die Löwen scheiterten mehrfach an Haie-Torhüter Janne Juvonen oder an der aufmerksamen Defensive. Ein Überzahlspiel der Kölner in der 17. Minute brachte ebenfalls keine zwingenden Chancen. So ging es torlos in die erste Pause.

Haie gehen in Führung – Frankfurt dreht das Spiel

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Haie mehr Energie und belohnten sich in der 33. Minute. Gregor MacLeod fing einen Puck ab, zog entschlossen zum Tor und traf mit einem Schuss von der Linie zur 1:0-Führung. Löwen-Keeper Cody Brenner war dabei chancenlos. Köln schien nun besser im Spiel zu sein.

Im Schlussdrittel änderte sich das Bild jedoch deutlich. Frankfurt kam mit höherem Tempo aus der Kabine und glich früh durch Verteidiger Tommy Pasanen aus, der seinen zweiten Saisontreffer erzielte. Mit zunehmender Spieldauer ließen bei den Haien die Kräfte und die Konzentration nach.

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Frankfurt nutzt Kölner Fehler konsequent

In den letzten zehn Minuten nutzten die Gäste ihre Chancen eiskalt. Nathan Burns brachte die Löwen mit 2:1 in Führung. Haie-Trainer Kari Jalonen nahm kurz vor Schluss Juvonen vom Eis, doch die Entscheidung fiel gegen die Hausherren. Matthew Wedman traf ins leere Tor, ehe Pasanen zwei Sekunden vor Spielende ebenfalls ins verwaiste Gehäuse zum 4:1-Endstand einschob.

„Ich denke, dass wir heute mental etwas müde waren. Von Anfang an waren wir nicht richtig da“, sagte Frederik Storm nach dem Spiel. Dominik Bokk ergänzte: „Frankfurt war hungriger als wir und hat mehr gegeben. Am Ende hat es nicht gereicht.“

Stimmen zum Spiel und Ausblick

Frankfurts Daniel Wirt zeigte sich zufrieden: „Es fühlt sich gut an. Wir wollten vor der Pause noch einmal den Push machen und den Sieg holen.“ Durch den Erfolg verschaffen sich die Löwen vier Punkte Vorsprung auf die Iserlohn Roosters und gehen auf Rang zwölf in die Olympiapause.

Die Kölner Haie empfangen Ende Februar die Dresdner Eislöwen. Frankfurt setzt die Saison mit einem Heimspiel gegen die Pinguins Bremerhaven fort.

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