Zwei NRW-Pleiten am Sonntag
Roosters unterliegen Bremerhaven, Köln verliert knapp gegen Berlin
Am Sonntag erlebten zwei nordrhein-westfälische Teams in der DEL einen erfolglosen Spieltag. Während Iserlohn gegen Bremerhaven deutlich unterlag, fiel das Ergebnis gemessen am Spielverlauf hoch aus. Köln zeigte gegen Tabellenführer Berlin eine engagierte Leistung, blieb jedoch ohne Torerfolg. In beiden Partien spielten die gegnerischen Torhüter eine zentrale Rolle. Für die Roosters steht zudem fest, dass sie zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde keine Chance mehr auf die Playoffs haben. Köln dagegen bleibt trotz der Niederlage in einer starken Position der Tabelle.
Chancen bleiben ungenutzt: Iserlohn verliert deutlich gegen Bremerhaven
Die Iserlohn Roosters mussten sich den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 0:5 geschlagen geben. Das Ergebnis fiel klar aus, spiegelte jedoch den Spielverlauf nur teilweise wider.
Im ersten Drittel begegneten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe. Iserlohn hatte durch Thomas und später durch Törnqvist und Jentzsch im Powerplay gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch mehrfach am starken Bremerhavener Torhüter Kristers Gudlevskis. Die Gäste nutzten dagegen ihre Chance effizient: Nach einem Schuss von Bruggisser staubte Smith im Powerplay zur Führung ab.
Auch im zweiten Drittel blieb die Partie lange offen. Napravnik und Thomas vergaben weitere Möglichkeiten für die Roosters. Auf der Gegenseite erhöhte Bruggisser auf 2:0 für Bremerhaven.
Im Schlussabschnitt drängte Iserlohn auf den Anschluss. Doch erneut blieb Gudlevskis mehrfach Sieger gegen Fischbuch und Neumann. In Unterzahl sorgte Friesen schließlich mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Zwei Treffer ins leere Tor besiegelten die deutliche Niederlage der Gastgeber.
Durch das Ergebnis ist zudem klar, dass die Roosters keine rechnerische Chance mehr auf die Playoff-Qualifikation besitzen.
(Bilder: Jenny Musall)
Haie verlieren torarmes Topspiel gegen Berlin
Deutlich enger verlief die Partie der Kölner Haie gegen die Eisbären Berlin. Vor 18.000 Zuschauern in der LANXESS arena unterlagen die Kölner mit 0:1.
Beide Teams lieferten sich über weite Strecken ein intensives Spiel mit wenigen klaren Torchancen. Köln begann engagiert und kam früh zu Möglichkeiten, unter anderem durch MacLeod und Kammerer. Doch Berlins Torhüter Jonas Stettmer zeigte eine fehlerfreie Leistung und hielt alle 27 Schüsse der Gastgeber.
Der entscheidende Treffer fiel kurz vor der ersten Drittelpause. Andreas Eder traf nach Vorarbeit von Vikingstad aus kurzer Distanz zum 1:0 für Berlin.
Im weiteren Spielverlauf blieb die Partie umkämpft. Köln erhöhte im letzten Drittel noch einmal den Druck und nahm kurz vor Schluss Torhüter Juvonen zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Ein Treffer gelang jedoch nicht mehr.
Haie-Kapitän Moritz Müller sagte nach der Partie: „Das Spiel hatte ein wenig Playoff-Charakter, es war sehr umkämpft.“
Zuschauerrekord und starkes Heimjahr der Haie
Trotz der Niederlage endet die Hauptrunden-Heimsaison der Kölner mit positiven Zahlen. Die Kölner Haie stellten erneut einen europaweiten Zuschauerrekord auf und verzeichneten im Schnitt 18.112 Besucher pro Spiel. Die Heimspielbilanz der Hauptrunde liegt bei 20 Siegen und sechs Niederlagen.
Cheftrainer Kari Jalonen ordnete die Niederlage entsprechend ein: „Wir wollten das Spiel gewinnen, aber das eine Tor hat den Unterschied gemacht.“
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