Kölner Haie gegen Adler Mannheim am 22. Spieltag in der Penny-DEL 2025/26 (Foto: Jenny Musall)
2025-11-25 kecman

Kölner Haie gegen Adler Mannheim am 22. Spieltag in der Penny-DEL 2025/26 (Foto: Jenny Musall)

Kölner Haie ringen Mannheim nieder – Iserlohn feiert Befreiungsschlag, Dresden zieht Konsequenzen

Zuletzt geändert: 27. November 2025Von Schlagwörter: , , ,

Der 22. Spieltag der Penny DEL bringt Spannung, lange Penaltyserien und deutliche Personalkonsequenzen: Köln gewinnt, Iserlohn dreht auf – Dresden reagiert.

Der 22. Spieltag der Penny DEL-Saison 2025/26 liefert zwei Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während die Kölner Haie ein dramatisches Duell gegen die Adler Mannheim im Penaltyschießen für sich entscheiden, gelingt den Iserlohn Roosters ein deutlicher Sieg im Kellerduell gegen die Dresdner Eislöwen. Der IEC beendet damit seine Torflaute, Dresden dagegen verschärft seine sportliche Krise. Die Sachsen ziehen unmittelbar nach der Partie Konsequenzen und trennen sich von Trainer Niklas Sundblad und Sportdirektor Matthias Roos. Der Spieltag markiert damit wichtige Wendepunkte im Tabellenkeller und im Kampf um Stabilität.

Köln und Mannheim liefern sich einen Schlagabtausch

Die Partie zwischen den Kölner Haien und den Adler Mannheim entwickelt sich zu einem Duell auf Augenhöhe. Köln geht im ersten Drittel durch Powerplay-Treffer von Maximilian Kammerer und Patrick Russell mit 2:0 in Führung. Mannheim antwortet nach dem Seitenwechsel: Zunächst verkürzt Maximilian Heim, später stellt Alexander Ehl auf 2:2.

Im Schlussdrittel bleiben weitere Treffer aus. Beide Teams kämpfen sich in die Overtime, die ebenfalls ohne Entscheidung endet. Es folgt ein außergewöhnlich langes Penaltyschießen mit über 20 Versuchen. Erst Nate Schnarr sorgt für die Entscheidung und sichert den Haien den Extrapunkt. Der Torschütze gilt als Matchwinner und wird als GWS-Torschütze geführt.

Penalty-Marathon in Köln am 22. Spieltag in der DEL

Das Penaltyschießen entwickelt sich zum seltenen Marathon: Mehr als ein Dutzend Schützen treten pro Team an. Schnarr trifft gleich mehrfach, während Mannheims Schützen an Janne Juvonen scheitern. Auch Justin Schütz verwandelt zwei Versuche.

Am Ende setzen sich die Haie mit 3:2 nach Penaltys durch und festigen damit ihre Position im Tabellenmittelfeld. Mannheim, das bereits am Sonntag gegen Iserlohn gewann, lässt dagegen wichtige Punkte liegen.

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(Bilder: Sebastian Sendlak)

Iserlohn beendet Torflaute – Dresden gerät unter Druck

Im Kellerduell gegen die Dresdner Eislöwen gelingt den Iserlohn Roosters ein Befreiungsschlag. Der IEC trifft gleich sechsmal und beendet damit die zuvor über 210-minütige Torflaute. Christian Thomas, Daniel Fischbuch und Eirik Salsten sorgen früh für klare Verhältnisse. Salsten trifft insgesamt doppelt, Kyle Wood erzielt ein Tor mit Extra-Angreifer.

Dresden kommt zwar durch Sebastian Gorcik zum 1:4-Anschluss, bleibt aber über weite Strecken ohne Zugriff. Tyler Boland setzt in der 49. Minute den Schlusspunkt zum 6:1.

Stimmen und Einordnung

Die deutliche Niederlage löst in Dresden unmittelbare Reaktionen aus. Nach Abpfiff teilen die Eislöwen mit, dass Cheftrainer Niklas Sundblad sowie Sportdirektor Matthias Roos freigestellt werden. Der Club erklärt, man habe „nach eingehender Analyse der aktuellen sportlichen Situation“ gehandelt und kurzfristige Veränderungen seien notwendig. Roos soll den Standort vorerst administrativ weiter unterstützen, während die sportliche Leitung neu ausgerichtet wird.

Beide Funktionäre gelten als Architekten der Meister- und Aufstiegsmannschaft der Eislöwen. Die Entscheidung markiert daher einen tiefen Einschnitt.

Der 22. DEL-Spieltag bringt Spannung, Entlastung und drastische Konsequenzen. Während Köln und Iserlohn wichtige Siege feiern, muss Dresden einen personellen Neustart wagen. Der Tabellenkeller verspricht auch in den kommenden Wochen hohe Dynamik – sportlich wie strukturell.

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