Mit einem 84:75 konnte der Aufsteiger aus Thüringen endlich das erste Heimspiel gewinnen. Jena siegte mit 84:75 gegen Würzburg. Weiterhin ungeschlagen bleibt Ulm auch am 11. Spieltag. Gordon Herberts Debut an der Seitenlinie der Skyliners verlief enttäuschend.

ratiopharm Ulm vs. Basketball Löwen Braunschweig 77:65 (35:33)

ulmBraunschweig ging als klarer Underdog in diese Partie gegen die bislang so erfolgreichen Ulmer. Die Rolle schien den Niedersachsen in der Anfangsphase jedoch gut zu gefallen und so blieb das Spiel bis ins zweite Viertel spannend, wo plötzlich die Treffer für die Gäste ausblieben und Ulm das erste Mal einen kleinen Vorsprung erkämpfte.

Im dritten Spielabschnitt konnte Braunschweig noch einmal angreifen und die Partie spannend halten. Dann aber war plötzlich die Luft raus und die letzten gut 12 Minuten gehörten den Ulmern, die die Führung nicht mehr abgaben.

Patrick Dirksmeier

ULM Thorsten Leibenath: „Es hat eine Weile gedauert, bis wir uns an die geänderten Rollen gewöhnt haben. Ohne Per, der ansonsten immer in der Starting Five steht, war es natürlich ungewohnt und Braydon hat eine Halbzeit gebraucht, um in seinen Rhythmus zu kommen. Das war symptomatisch, auch als Team haben wir eine Halbzeit gebraucht, während der Gegner sehr couragiert gespielt hat. Aber im Verlauf des Spiels haben wir es verstanden, uns nicht mehr auf unseren glücklosen Distanzwurf zu verlassen, sondern immer mehr nach Innen zu gehen, wo wir unsere Vorteile sehr konsequent ausgespielt haben. Und schön war heute zu sehen, dass wir verteidigen können, wenn wir es wollen. Das haben wir im zweiten, dritten und besonders im vierten Viertel unter Beweis gestellt und das hat für mich auch für das entscheidende Momentum in der Partie gesorgt. Es ist schön zu sehen, dass wir uns auf unsere Verteidigung verlassen können, wenn der Wurf von außen nicht so klappt.“

BRA Frank Menz: „Glückwunsch an Thorsten für die bislang sehr gute Saison. Wir wussten, dass wir vor allen Dingen physisch unterlegen sein würden. Da mussten wir alles in die Waagschalle legen, um Spiel bleiben zu können. Wir haben zuletzt individuell und auch als Mannschaft eine gute Entwicklung gezeigt. Es war heute für uns ganz wichtig, dass wir nicht unter die Räder kommen sondern zeigen, dass wir in die BBL gehören. Und ich glaube, dass wir heute einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben. Das Rebound-Duell konten wir in der ersten Hälfte ausgeglichen gestalten, wir haben nur 4 Offensivrebounds zugelassen. Die 10 Ulmer Offensivrebounds in der zweiten Hälfte waren dann gemeinsam mit den schlechten Entscheidungen in den letzten 5 Minuten zu viel. Unser Ziel muss es sein, auch die nächsten Spiele knapp zu gestalten und in der Schlussphase bessere Entscheidungen zu treffen.“

Die weiteren Ergebnisse:

Fraport Skyliners vs. EWE Baskets Oldenburg 77:80
Science City Jena vs. s’Oliver Würzburg 84:75
Giessen 46ers vs. ALBA Berlin 69:80
Telekom Baskets Bonn vs. Eisbären Bremerhaven 98:93

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