Während sich Düsseldorf über einen Auswärtssieg in Köln freuen konnte, kassierten die Iserlohn Roosters eine ordentliche Klatsche von den Fischtown Pinguins. Roosters Cheftrainer Jari Pasanen sagte später: „Einige Ausländer sind nicht ligatauglich.“

Kölner Haie – Düsseldorfer EG 1:2 n.P. (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:1)

In der LANXESS Arena hieß es am Abend: Lasst die Mutter aller Derbys beginnen. Die Kölner Haie empfingen vor 18.365 Zuschauern die ewigen Rivalen aus Düsseldorf. Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel. So begann das Spiel mit vielen, guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Düsseldorfer EG erspielte sich in der sechsten Minute eine Chance. Maximilian Kammerer schnappte sich den Puck und steuerte am Kölner Goalie Gustav Wesslau vorbei. Tor für die DEG. Die Haie machten mehr Druck aufs Tor der Düsseldorfer doch ohne Erfolg. Bei den Torchancen gerade im ersten Drittel war entweder Mathias Niederberger (DEG) vorm Tor zu Stelle. Auch die Pfosten und Latten spielten eine Rolle, denn der Puck ging zwar vors Düsseldorfer Tor, aber rein schaffte er es nicht. Erst nach 36. Minuten auf dem Eis schaffte es Philip Gogulla, den Puck ins Tor zu bringen. Der Ausgleich mit 1:1 war geschafft. Doch das sollte es mit den Toren in der regulären Spielzeit gewesen sein. Auch in der Overtime gab es kein Tor, also musste das Derby im Penaltyschießen entschieden werden. Brandon Yip (DEG) fand einen Weg vorbei an Gustav Wesslau im Tor der Haie. Somit konnten die Gäste sich den Derbysieg sichern.

Bilder aus Köln:

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(c) Jens Herre

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Iserlohn Roosters 6:3 (1:1, 4:0, 1:2)

In der EISARENA Bremerhaven sollten die Fischtown Pinguins ein leichtes Spiel haben. Sie hatten die Iserlohn Roosters zu Gast, gegen die sie bereits drei Siege verbuchen konnten. So konnten sich die 4349 Zuschauer innerlich auf einen Sieg einstellen.

Tatsächlich kamen die Gastgeber besser ins Spiel und machten von Anfang an Druck auf Mathias Lange zwischen den Pfosten der Iserlohner. Es waren keine drei Minuten gespielt und schon wurde der Puck von Jason Bast (BHV) ins Tor der Roosters befördert. Ein paar Minuten später ging erst Cory Quirk (BHV) wegen Behinderung vom Eis. Nur wenige Sekunden später musste auch Cody Lampl wegen Spielverzögerung vom Eis. Diese Chance nutze Blair Jones (IEC) und traf ins Tor von Janni Nieminen (BHV). So endete das erste Drittel 1:1.

Das zweite Drittel war von Strafzeiten seitens Iserlohn und Toren für Bremerhaven geprägt. Die Sauerländer erlaubten sich zu viele Strafen. Insgesamt gab es in diesem Drittel vier Tore für Bremerhaven und 22 Strafminuten für Iserlohn. Blair Jones (IEC) kassierte von den 22 Minuten insgesamt 2+10 Strafminuten wegen hohem Stock und unsportlichem Verhalten.

Im letzten Drittel machten die Bremerhavener weniger Druck, verlagerten ihre Aktionen jedoch so, dass die Defense gutstand. Jack Combs erlaubte sich in der 52. Minute eine Strafe wegen Behinderung. Diese Überzahl nutzen die Roosters und Troy Milam schoss das 5:2. Nur noch drei Tore im Rückstand wurden die Roosters dann wach und begannen auch offensiv aufs Tor zu spielen. Dieses wurde mit einem Tor von David Dzuirynski (IEC) belohnt. Die Roosters nahmen Torwart Chet Pickard raus und das Tor war zwei Minuten vor Spielende leer. Die Roosters standen jedoch in der Defense nicht gut. So konnte Jack Combs (BHV) ungehindert den Puck ins leere Netz befördern.

Nach dem Spiel sagte Roosters Chef-Trainer Jari Pasanen, dass die Tore für Bremerhaven Aufgrund von Stürmer/-Torwart/ und Verteidigerfehler zustande gekommen seien. Außerdem missfiel ihm, wie seine Spieler mit dem Stock umgegangen waren. Doch keine der Strafen sei unberechtigt gewesen. Auch wenn „die Schiedsrichter sicherlich auch für die Heimmannschaft mehr pfeifen, hätten müssen.“ Das Fazit von Pasanen: „Wir haben verdient verloren.“ (JM)

Bilder aus „Fischtown“:

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Die weiteren Ergebnisse des 29. Spieltages:

EHC Red Bull München vs. Adler Mannheim 3:2
Schwenninger Wild Wings vs. Augsburg Panther 3:0
Grizzlys Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine 4:0
Straubing Tigers vs. ERC Ingolstadt 5:2
Eisbären Berlin vs. Thomas Sabo Ice Tigers 1:3

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