(Satire) Derzeit spitzt sich die Lage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu. Gerade in Nordrhein Westfalen stehen die Teams auf den letzten Plätzen der Tabelle. Nur ein Team aus Köln schlägt sich weiterhin tapfer und will mit dem Tabellenkeller nichts zu tun haben.

Auch die Iserlohn Roosters haben jetzt ein größeres Problem. So steht am Seilersee eine einsame rote Laterne, die aufgrund der Kündigung des Mietvertrages mit der Stadt und den Stadtwerken Iserlohn wohl bald heimatlos sein könnte. Da derzeit die Krefeld Pinguine und auch die Düsseldorfer EG ebenfalls im Kampf um dieses leuchtende Schmuckstück eingreifen wollen, fand man im Iserlohner Tageblatt folgende Anzeige:

Quelle: nicht Jan Böhmermann

Patrick Dirksmeier

Auch bei der DEL dürfte man nervös werden. So sorgt sich die Liga um den Zustand der roten Laterne und möchte stets ein Auge darauf haben. Da wäre das Rheinland sicherlich recht heimatnahe.

Bereits in den zwei Saisons 2012/13 und 1013/14 war die rote Laterne in Düsseldorf beheimatet, wo kurz zuvor die Metro als Hauptsponsor ausstieg. In der letzten Saison bewarben sich noch die Krefeld Pinguine um das „Edelmetall“. Letztlich reichte es aber nur zum 13. Platz in der Seidenstadt.

Etwas Angst haben die Verantwortlichen vor den Schwenninger Wild Wings und den Straubing Tigers, die in den Reigen (ein Tanz im Kreis mit sportlicher Auseinandersetzung) der Bieter eingestiegen sind. So befürchtet man im Schwarzwald und auch Ostbayern keine adäquate Pflege des guten Stücks.

Bereits am Sonntag treffen mit den Iserlohn Roosters und der Düsseldorfer EG zwei Kontrahenden um die rote Laterne aufeinander. Ebenfalls am Sonntag kommt es in Krefeld zum Duell mit den Straubing Tigers.

Sport Mobil