Beim Freitagsspiel der easyCredit BBL konnten die Veilchen das Comeback von Dirk Bauermann als Coach der s.Oliver Würzburg verderben. Alex Ruoff wird zum Matchwinner für die BG.

BG Göttingen vs. s.Oliver Würzburg 79:67 (39:29)

So ganz ist der ehemalige Headcoach der Deutschen Basketball Nationalmannschaft in Würzburg noch nicht angekommen. Sein neues Team verschlief vor Allem die Anfangsphase und musste sich in der Pause dann einiges in der Kabine anhören, woraufhin das Team zwar gestärkt zurückkam, aber im Schlussviertel erneut einknickte. Grund für den erneuten Einbruch waren in erster Linie unnötige Fouls, die das Team aus Franken wieder zurückwarfen. Der Göttinger Alex Ruofff markierte ein sauberes Double-Double mit 22 Punkten und 11 Rebounds.

GÖT Johann Roijakkers: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Energielevel. Wir haben jetzt dreimal gegen Würzburg gespielt und sind jedes Viertel besser geworden. Wir mussten uns auf einige neue Offensiv-Systeme der Würzburger einstellen und uns anpassen. Das war nicht einfach. Wir hatten nur wenige Ballverluste. Wenn man auf den Ball aufpasst und Rebounds holt, dann kann man viele Teams schlagen. Benas Veikalas, Alex Ruoff und Adam Waleskowski sind Spieler, die uns auch helfen können, wenn sie nicht punkten. Benas hat das heute getan mit seiner Energie und seinem schlauen Spiel. Darius Carter hat uns im letzten Viertel einen Schub gegeben und Leon Williams – was soll ich sagen? Er überrascht mich jeden Tag, ich liebe ihn einfach.“

WÜR Dirk Bauermann: „Ich finde, dass wir sehr engagiert gespielt haben. Man hat gemerkt, dass Göttingen in der mannschaftlichen Bindung einfach weiter ist als wir. Das ist nicht überraschend. Elijah Johnson ist erst gestern angekommen, hat nur einmal heute Morgen mittrainiert. Seit ich da bin, war Jake Odum aufgrund von muskulären Problemen nicht in der Lage mitzutrainieren. Göttingen war sichtbar besser eingespielt, aber das wird sich ändern. Ich bin zufrieden mit unserem Willen. Wir haben uns nie die Butter vom Brot nehmen lassen, sind immer zurück gekommen. Ich kann mit dieser Niederlage leben, weil für uns die Langfristigkeit zählt. Wir haben jetzt drei Wochen Zeit, um intensiv zu arbeiten.“

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