Rasta Vechta hatte beim BBL-Heimspiel gegen ALBA Berlin aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit keine Chance. Auch der FC Bayern München konnte sich am Samstag in Ludwigsburg durchsetzen.

Rasta Vechta vs. ALBA Berlin 69:80 (42:40)

Vechta war zu Beginn tonangebend und konnte sich bis kurz vor der Halbzeit sogar absetzen. In den letzten 90 Sekunden der ersten Hälfte kam jedoch Berlin mit einem 11:1-Lauf und gestaltete so die Partie wieder offen.

Ein der zweiten Spielhälfte sahen die Zuschauer dann ein völlig anderes Spiel und die Albatrosse setzten mit ihrer Offensiv-Stärke fort. Im Schlussabschnitt lagen die Berliner zwischenzeitlich mit 16 Zählern vorne und schaukelten das Spiel so nach Hause.

Satte 24 Ballverluste auf Seiten Vechtas zeigten die Schwächen des Aufsteigers deutlich auf. Spielentscheidend war jedoch auch die Dreier-Ausbeute von nur 19 Würfen.

Patrick Dirksmeier

VEC Andreas Wagner: „Glückwunsch an Ahmet und die Berliner. Die 24 Ballverluste gepaart mit der 16%-Quote bei den Dreiern haben es uns unmöglich gemacht gegen Berlin zu gewinnen. Der Druck am Ball und die Presse macht ALBA eben so stark. So erzwingen sie die Ballverluste und heute ist das eben sehr gut gelungen. Wir haben es vor allem in der 2. Halbzeit nicht hinbekommen diesem Druck standzuhalten. Wir haben aufgrund der Turnover viel zu viele einfache Punkte zugelassen. Gut angefangen haben wir, hatten dann aber diese Unkonzentriertheiten ab Mitte des 2. Viertels, die Berlin einen Lauf ermöglicht haben. Dazu kam dann das schlechte 3. Viertel, das einzige, das wir verlieren. Es ist sehr ärgerlich, dass wir wieder so ein Viertel haben, das gleich mit einem Ballverlust beginnt. Mit unseren neuen Spielern Larry Gordon und Rashaun Broadus sind wir noch nicht so eingespielt. Diesem Umstand sind dann auch diverse Abstimmungsfehler geschuldet. Wir müssen in den nächsten zwei Wochen daran arbeiten, diese Spieler einzubinden.“

BER Ahmet Caki: „Ich freue mich, dass wir dieses Spiel auch ohne unsere Center gewonnen haben. Wir hatten gegen eine tolle Atmosphäre und einen sehr gut eingestellten Gegner antreten müssen. Das zusammen hat es uns schwer gemacht, in die Partie zu kommen. Das Team hat auf unsere Ausfälle toll reagiert. Ich hoffe allerdings, dass Elmedin Kikanovic und Bogdan Radosavljevic schnell zurückkommen, damit wir gut vorbereitet in die nächste Partie gehen können.“

In der zweiten Begegnung des Samstags siegten die Bayern aus München bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 75:65.

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