Nürnberg ist neuer Tabellenführer der DEL, Neuling Bremerhaven entführt die Punkte aus München, Krefeld gewinnt zum zweiten Mal in Folge vor heimischer Kulisse, Berlin beendet Niederlagenserie, Ingolstadt beschmutzt Kölns weiße 2017er Weste, Straubing unterstreicht Playoff-Ambitionen und die Grizzlys schlagen Iserlohn in der Overtime.

Kölner Haie vs. ERC Ingolstadt 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Nur einen Tag nach der Vertragsverlängerung mit Haie-Coach Cory Clouston und zwei Tage vor dem Derby in Düsseldorf, mussten die Haie eine unnötige Niederlage gegen Ingolstadt hinnehmen.  Die Haie fanden kein Mittel gegen eine defensiv gut eingestellte Ingolstädter Mannschaft. Es war ein zähes Spiel, aus dem der KEC ohne eigenen Treffer hervorgeht. Folgerichtig entschied ein Tor per Nachschuss durch Danny Irmen in der 36. Minute zum Gäste-Sieg.

Bilder aus Köln:

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Patrick Dirksmeier

Tore: 0:1 Danny Irmen (35:30)

EHC Red Bull München vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)

Die Aufsteiger aus dem Norden werden weiterhin zum Favoritenschreck der Liga. Auch im zweiten Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins musste der amtierende deutsche Meister eine Pleite hinnehmen. Nach dem 1:2 von 23.10. folgte nun ein etwas deutlicheres 1:3 in einem, von beiden Seiten, schwach gespielten Duell.

Bremerhaven schoss nicht nur einfach mehr Tore an diesem Freitag, sie schossen sie in den Zeitpunkten, wo es den Gastgebern am meisten weh tat. So konnte George kurz vor der ersten Pause die Führung erzielen und nach dem Ausgleich von Worle Jack Combs ebenfalls kurz vor der zweiten Spielunterbrechung zum 2:1 einnetzen. Diese Rückschläge konnte München offenbar nicht adäquat verarbeiten. Am letzten Spieltag können die Bayern in Bremerhaven ein viertes Mal die Revanche erzwingen. Die Tabellenführung sind die Red-Bulls jedoch vorerst los.

Tore: 0:1 Jordan George (16:17), 1:1 Tobias Wörle (22:46), 1:2 Jack Combs (37:57), 1:3 Ross Mauermann (48:01)

Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 3:2 OT (0:0, 1:0, 1:2, 1:0)

Nach sieben Niederlagen in Folge feierten die Eisbären gegen Mannheim einen wichtigen Erfolg. Zwar gewann Berlin erst in der Verlängerung gegen die Adler, jedoch hoffen nun die Hauptstädter auf einen neuen Schwung im Kampf um die direkte Qualifikation für die Playoffs.

Mit einem späten Treffer von Frank Hördler gingen die Eisbären zunächst in Führung. Im letzten Spielabschnitt jedoch drehten die Gäste die Partie und erst der Treffer durch Spencer Machacek in der 55. Minute rettete die Berliner in die Overtime, wo Andre Rankel in der letzten Minute den Treffer zur Entscheidung markierte.

Tore: 1:0 Frank Hördler (39:04), 1:1 Carlo Colaiacovo (43:10), 1:2 Chad Kolarik (50:28), 2:2 Spencer Machacek (54:50), 3:2 André Rankel (64:06)

Die weiteren Ergebnisse:

Straubing Tigers vs. Schwenninger Wild Wings 5:2
Grizzlys Wolfsburg vs. Iserlohn Roosters 4:3 OT
Krefeld Pinguine vs. Augsburg Panther 5:4
Nürnberg Ice Tigers vs. Düsseldorfer EG 5:2

 

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