Die Giessen 46ers mussten sich bei den MHP Riesen Ludwigsburg deutlich mit 83:77 geschlagen geben, bleiben aber noch vor den Schwaben in der Tabelle auf Playoff-Kurs. Göttingen verlor ebenfalls am Samstag das Niedersachsenduell gegen Oldenburg 63:83. Bereits am Freitag gewann medi Bayreuth gegen die Eisbären aus Bremerhaven 95:83.

MHP Riesen Ludwigsburg vs. Giessen 46ers 83:77 (35:35)

Bis zum Ende des ersten Spielabschnitts konnten die Ludwigsburger bereits zeigen, dass der Kampf um die Playoff-Platzierungen als Ziel ausgegeben wurde. Erst im zweiten Viertel konnten die Mittelhessen in die Partie finden und das Ergebnis zur Halbzeit ausgleichen.

In der zweiten Hälfte starteten die Gießener dann direkt mit einem 8:0 Lauf. Ludwigsburg jedoch schlug direkt zurück mit einem 12:2-Run und drehte den Spieß um.

Die Riesen dominierten im Schlussabschnitt deutlich, jedoch steckten die Gießener nicht zurück. Nur 15 Sekunden vor dem Ende konnte Jahenns Manigat einen Dreier nicht verwerten, der die 46ers bis auf zwei Zähler herangebracht hätte.

Patrick Dirksmeier

Bester Akteur auf dem Feld war der Ludwigsburger Jack Cooley, der mit 16 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double erzielte.

LUD John Patrick: „Das war ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt. Es gab viel auf und ab. Gießen hatte zu Beginn der zweiten Halbzeit einen starken Lauf. Insgesamt haben wir im Verlauf der zweiten Halbzeit dann cleverer gespielt und den Ball gut unter den Korb gebracht. Wir waren aggressiver. Cameron Wells war im eins gegen eins nicht zu kontrollieren. Aber für uns haben die Offensivrebounds den Unterschied gemacht.“

GIE Denis Wucherer: „Gratulation zum Sieg an John Patrick und Ludwigsburg. Der Spielverlauf war ähnlich wie im Hinspiel. 35 Minuten lang war das Spiel absolut offen und ausgeglichen. Hinten raus haben wir leider Möglichkeiten liegen gelassen. Ludwigsburg hat das Spiel am Ende mit viel Vehemenz in der Zone und 3-Sekunden-Bereich für sich entschieden.“

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