Die Fraport Skyliners und Gordon Herbert werden zwei weitere Jahre ihre gemeinsame Erfolgsgeschichte fortsetzen. Der kanadische Headcoach unterschrieb einen neuen Vertrag und bleibt somit bis zum Ende der Saison 2018/19 in Frankfurt.

Deutscher Meister 2004, deutscher Vize-Meister 2010, EuroChallenge Final Four-Teilnahme 2015 und schlussendlich der erste europäische Titel durch den Gewinn des FIBA Europe Cup 2016 – fast immer, wenn es in Frankfurt etwas zu feiern gab, stand Gordon Herbert als Dirigent an der Seitenlinie. Aber nicht nur als Mannschaft gab es unter seiner Führung großartige Erfolge zu verbuchen. Auch auf individueller Ebene konnte der Kanadier sein Mantra ´täglich besser zu werden´ an seine Schützlinge erfolgreich weitergeben: 2004 wurde Pascal Roller zum MVP, Mario Kasun wechselte zur Saison 2004/05 in die NBA, 2011 wurde DaShaun Wood zum MVP und besten Offensivspieler der Liga gewählt, Danilo Barthel (2013/14) und Johannes Voigtmann (2014/15) erhielten die Auszeichnung zum besten deutschen Spieler unter 24 Jahren, Voigtmann zudem auch noch die Trophäe des am meisten verbesserten Spieler der Liga (MIP). Beide gehören mittlerweile zu den besten deutschen Spielern überhaupt. Und Quantez Rober tson wurde vergangene Saison sowohl zum besten Verteidiger der easyCredit BBL, aber auch zum MVP des FIBA Europe Cup Final Four im französischen Chalon gewählt.

Von 2001 bis 2004 stand Herbert erstmalig in Frankfurt als Trainer im Amt. Nach Stationen in Frankreich, Griechenland, Finnland und der NBA (Toronto Raptors) kam er zur Saison 2010/11 wieder zurück an den Main. Nach der Saison wechselte er nach Berlin, kam aber zur Spielzeit 2013/14 wieder zurück und gestaltete gemeinsam mit Gunnar Wöbke (geschäftsführender Gesellschafter) den erfolgreichen Dreijahres-Plan der vergangenen Jahre. Vergangene Saison wurde Herbert zum ´Trainer des Jahres´ in der easyCredit Basketball Bundesliga gewählt.

Gordon Herbert: „Ich fühle mich sehr wohl hier in Frankfurt, die Situation passt einfach. Es ist schon eine außergewöhnliche Möglichkeit für mich, denn der Club unterstützt mich in allen Belangen – insbesondere natürlich bei meinen gesundheitlichen Problemen. Ich bin daher sehr dankbar für die Möglichkeit, hier weitere zwei Jahre zu Werke zu gehen. Mein Verhältnis zu Gunnar Wöbke [geschäftsführender Gesellschafter] und Thomas Kunz [Gesellschafter] ist sehr gut. Zudem haben wir hier einen großartigen Mitarbeiterstab. Assistant Coach Klaus Perwas ist großartig, er arbeitet für zwei. Aber auch alle anderen im Trainerstab sowie die Kollegen im Büro und im Management leisten hervorragende Arbeit. Ich fühle mich daher schon fast ein wenig gesegnet, weiter mit allen zusammen arbeiten zu können. Wir haben vor vier Jahren den Grundstein für unseren damaligen Drei-Jahresplan gelegt. Damals mit Johannes Voigtmann, Danilo Barthel und Konstantin Klein. Wir müssen nun mit unserer nächsten Generation an jungen Deutschen genauso intensiv individuell arbeiten und sie besser machen. Sie sind unser Schlüssel zum Erfolg. Auf diese Herausforderung freue mich.“

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Gunnar Wöbke: „Gordie und die Fraport Skyliners, das passt wie der sprichwörtliche Deckel auf den Topf und gehört einfach zusammen. Wir freuen uns alle sehr, dass es ihm gesundheitlich wieder so gut geht, dass wir wieder angreifen können. Wir alle freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und weitere Titel.“

Quelle: Fraport Skyliners

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