Mit einem Sieg gegen Jena konnten die Giessen 46ers einen wichtigen Schritt in Richtung BBL-Playoffs machen. Nach einem klaren Start, mussten die Mittelhessen jedoch in den letzten Minuten einen echten Krimi überstehen.

Science City Jena vs. Giessen 46ers 71:77 (30:44)

Bereits nach dem ersten Viertel schien Jena völlig den Faden verloren zu haben. Zur Halbzeit lag das Team von Coach Björn Harmsen bereits mit 14 Zählern zurück und augenscheinlich schien die Partie bereits entschieden.

Erst gegen ENde des dritten Viertels platzte die Bombe und während die Mittelhessen in den folgenden neun Minuten nur zwei Zähler auf das Scoreboard brachten, schlugen die Thüringer zurück und drehten die Partie in der 35. Minute. Giessen versuchten nochmals zu kontern. 35 Sekunden vor dem Ende war aber auch Jena wieder auf einen Punkt heran gekommen (71:72). Dann aber schlug Cameron Wells zu und entschied die Begegnung zu Gunsten der Giessener.

JEN Björn Harmsen: „Glückwunsch an Denis zum Sieg seiner Mannschaft. Wir haben bis auf das Startviertel alle drei weiteren Abschnitte gewonnen, was in der Endabrechnung jedoch leider nicht gereicht hat. Mit dem Ausfall von Marcos Knight kurz vor dem Spiel aufgrund einer muskulären Verletzung ist uns ein wichtiger Baustein weggebrochen. Im ersten Viertel haben wir den Ball und die Verantwortung hin und hergeschoben, konnten keinen Spielfluss aufbauen. Trotz des Spielbeginns hat das Team aber einmal mehr Charakter gezeigt, hat sich im Schlussviertel dann auch noch einmal eine Führung erkämpfen können. Gießen steht in der Tabelle zu recht weiter oben. Während unsere Jungs bisher eine großartige Saison abgeliefert haben, befinden wir uns aktuell am Limit.“

Patrick Dirksmeier

GIE Denis Wucherer: „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist nicht einfach in Jena vor einer solchen Kulisse zu bestehen. Ab dem zweiten Viertel hat es Science City verstanden, sich ins Spiel zurückzukämpfen. Björn Mannschaft hat schwere Würfe getroffen und wurde vom Publikum gut unterstützt. Die deutlichste Statistik des Spiels spricht mit 18:9 Assists dann doch aber zu unseren Gunsten. Wir waren heute das erwachsenere Team was die Ballbewegung betrifft.“

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