Im Kampf um die Playoff-Platzierungen in der BBL mussten die Telekom Baskets Bonn einen Rückschlag hinnehmen. In Braunschweig verloren die Rheinländer mit 84:92. Auch Ludwigsburg musste sich in Göttingen mit 75:84 geschlagen geben und kann sich nur knapp auf dem achten und somit letzten Playoff-Platz behaupten. Im dritten Spiel des Ostermontags gewannen die Fraport Skyliners gegen Science City Jena mit 69:61.

Basketball Löwen Braunschweig vs. Telekom Baskets Bonn 92:84 (49:45)

In einer spannenden ersten Halbzeit konnten sich beide Teams nicht absetzen. Auch nachdem die Löwen kurz vor der Pause auf vier Punkte davon zogen, konnten die Rheinländer zu Beginn der zweiten Halbzeit kontern und selbst die Führung erkämpfen.

Dann aber kam der Knacks im Angriffsspiel der Bonner und Braunschweig nutzte die erste Schwächephase, um erstmalig den Vorsprung auszubauen. Als Bonn dann auch im Schlussabschnitt erneut offensive Schwächen zeigte, entschieden die Basketball Löwen die Partie und fügten so dem Playoff-Anwärter einen schweren Schlag zu.

BRA Frank Menz: „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit der heutigen Leistung der Mannschaft. Es war ja schon eine Frage, wie wir nach dem Sieg gegen Vechta rauskommen. Wir hatten über Wochen viel Druck, der sich jetzt entledigt hat und dann ist es nicht so leicht – denn einerseits kann man befreit aufspielen, aber andererseits muss man auch den Fokus halten. Bonn spielt um den fünften Platz und deshalb wussten wir, dass sie das Spiel ernst nehmen würde. Um so schöner ist es, dass wir gewinnen konnten. Wir wollen jedes unserer verbleibenden Spiele bis zum Ende spielen und bestätigen, dass wir in diese Liga gehören und uns gut entwickelt haben.“

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BON Predrag Krunic: „Gratulation an Braunschweig, es war ein verdienter Sieg. Braunschweig hat viel Druck auf unsere Guards gemacht. Wir selber haben ebenso versucht, Druck aufzubauen, waren aber nicht so gut wie der Gegner. Offensiv war unsere Leistung in Ordnung, aber unsere Verteidigung hat gefehlt.“

2. Liga: Der MBC will zurück in die BBL – Bochum erkämpft sich Spiel Drei

Während sich in der BBL die Teams noch um die besten Platzierungen für die Playoffs streiten, wird in der zweiten Basketball Bundesliga in den Playoffs bereits um den Aufstieg gekämpft. So konnte sich der Mitteldeutsche BC bereits nach drei Spielen in der „Best of Five-Serie gegen Köln durchsetzen und trifft im Halbfinale auf die Kirchheim Knights, die Heidelberg im fünften und entscheidenden Spiel durchsetzten. Ebenfalls im fünften Spiel erfolgreich waren die Chemnitz 99ers, die Trier aus dem Wettbewerb warfen. Sie treffen nun auf die Überraschungsmannschaft aus Gotha, die die Crailsheim Merlins überraschend mit 3:1 im Viertelfinale bezwangen.

In der Pro B geht es bereits um den Finaleinzug. Dort würden beide Teams als Aufsteiger in die Pro A gehen (Lizensierung vorausgesetzt). Im Modus „Best of Three“ können sich die Teams dabei keine Ausrutscher erlauben. Das Überraschungsteam dieser Ausscheidungsphase scheinen die VfL AstroStars Bochum zu sein, die das Ulmer Farmteam aus Weißenhorn im zweiten Match bezwingen konnten und un die entscheidende Begegnung in Süddeutschland erzwangen. Im anderen Halbfinale geht es ebenfalls ins entscheidende dritte Spiel. Dort kämpfen Elchingen und Karlsruhe um den zweiten Finalplatz und Aufstieg in die Pro A.

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