Oft schreiben wir Journalisten von einem „Spiel auf Augenhöhe“. Dabei ist es allerdings mehr als selten, dass sich die Teams in Basketball nach jedem Viertel bei den Punkten auf einem Unentschieden wiederfinden. In diesem Fall konnten Jena und die bereits als Absteiger feststehenden Vechtaer dieses Kunststück fertig bringen und so die Zuschauer im thüringischen Jena fesseln.

Science City Jena vs. Rasta Vechta: 91:90 (40:40)

Den etwas besseren Start hatten die Gäste aus Vechta, die sich zumindest bei den Punkten einige Minuten in Führung halten konnten. Ab dem zweiten Viertel dann ging Jena gleich drei Mal etwas deutlicher in Front, konnte aber jeweils zum Ende des jeweiligen Viertels eingeholt werden. Auch, als im Schlussabschnitt Jena bis auf 11 Zähler in Führung lag, kam Vechta zurück und beendete schließlich die Partie an der Freiwurflinie mit nur noch einem Punkt Rückstand.

JEN Björn Harmsen: „Mich freut es zunächst einmal sehr, dass wir dieses Duell siegreich gestalten konnten. Vor dem Spiel ging es ja eigentlich nur um die Höhe des Sieges. Aber Vechta hat gezeigt, dass sie trotz ihrer Situation über die entsprechende QUalität verfügen. Beide Teams haben den Ball gut bewegt, haben mit insgesamt elf Spielern zweistellig gepunktet. Wir haben sehr mannschaftsdienlich agiert, 20 Assists am Ende gegeben, Vechta sogar 23. Es war ein schönes Offensivspiel, mit guter Ballbewegung. Am Ende waren es zwei Ballverluste, die es noch einmal knapp haben werden lassen. Ich denke, dass unser Sieg in Ordnung geht.“

VEC Douglas Spradley: „Glückwunsch an Björn und seine Mannschaft. Wir haben heute nicht wie ein Absteiger gespielt, aber letztendlich im Schlussviertel zu viele Punkte kassiert. Man steht nicht ohne Grund auf dem 17.Platz. Die Jungs haben gut gepunktet, sind zurückgekommen, konnten aber das Spiel am Ende nicht zu unsere Gunsten drehen. Die Mannschaft hat mit 28 Punkte im letzten Viertel zu viel zugelassen. So etwas kostet in einer engen Partie häufig den Sieg. Zudem war das Glück mal wieder nicht auf unserer Seite.“

Mitteldeutscher BC weiter BBL-Aufstiegs-Favorit
Patrick Dirksmeier

In der Play-Off-Halbfinalserie gegen die Kirchheim Knights gehen die Wölfe des Mitteldeutschen BC mit einem souveränen 90:67 (45:34)-Erfolg in der Halbfinal-Serie mit 1:0-Führung. Herausragender Spieler am Freitagabend in der Stadthalle Weißenfels war Sergio Kerusch mit 25 Punkten. Die Wölfe sind damit nur noch zwei Siege vom sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga entfernt. Bereits am Sonntag (18.30 Uhr) geht die Serie in Kirchheim weiter.

Sport Mobil