Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das erste von zwei Duellen gegen Lettland mit 3:4 (0:1; 1:1; 2:1; 1:0) nach Verlängerung verloren. Vor 4.165 Zuschauern in der EgeTrans-Arena zeigte das Team von Bundestrainer Marco Sturm nach einem 0:2- und 2:3-Rückstand Comeback-Qualitäten die heute aber letztlich nicht belohtn wurden.

Sturm hatte am Abend erstmals Thomas Greiss (New York Islanders) sowie bis auf Keeper Felix Brückmann alle Spieler des DEL-Finals aus München und Wolfsburg aufgeboten. Unter den „Neulingen“ war auch Verteidiger Justin Krueger vom Schweizer Champion SC Bern.

In einem von beiden Seiten schwungvoll geführten ersten Abschnitt traf Lettlands Kaspar Daugavins mit einem platzierten Schuss aus kurzer Distanz zur Führung seines Teams. Uvis Janis Balinskis baute das Ergebnis im zweiten Abschnitt aus, ehe Marcus Kink 67 Sekunden vor der zweiten Sirene für den vielumjubelten Anschluss sorgte.

Im letzten Durchgang legte die Nationalmannschaft noch eine Schippe drauf und wurde für ihre Mühen belohnt. Per Bauerntrick markierte Frederik Tiffels den 2:2-Ausgleich. Es war das erste Länderspieltor des jungen Stürmers in seinem 7. Einsatz für Deutschland. Gunars Skvorcovs‘ 3:2 kurz vor dem Ende konnte Frank Hördler 17 Sekunden vor Schluss abermals zum 3:3 ausgleichen.

Patrick Dirksmeier

In der Verlängerung hatten die Letten dann das glücklichere Ende für als Roberts Bukarts in Überzahl zum 4:3 Endstand einnetzte.

Am Maifeiertag kommt es in Ravensburg (18 Uhr, live bei SPORT1) zum Rückspiel und der WM-Generalprobe gegen Lettland. Sturm wird dann eine erneut veränderte Formation aufs Eis schicken. Direkt im Anschluss an diese Partie reist die Nationalmannschaft weiter ins Rheinland und bezieht in Köln ihr WM-Quartier.

Tore: 0:1 Kaspars Daugavins (13:13), 0:2 Uvis Janis Balinskis (25:23), 1:2 Marcus Kink (38:53), 2:2 Frederik Tiffels (52:03), 2:3 Gunars Skvorcovs (58:47), 3:3 Frank Hördler (59:43 / EN); 3:4 Roberts Bukarts (63:46 / PP1)

Strafminuten: Deutschland 4 – Lettland 4

Zuschauer: 4.165

Quelle: Deutscher Eishockey Bund

Sport Mobil