Während sich Ludwigsburg mit einem 84:76-Erfolg gegen Ulm den Ausgleich in der „Best-of-Five“ Serie sichert, können die Bamberger, Münchener und Oldenburg fürs Halbfinale planen. Für Bonn, Berlin und Bayreuth ist die Saison beendet.

MHP Riesen Ludwigsburg vs. ratiopharm Ulm 84:76 () – Serie 2:2

Im Krimi von Ludwigsburg konnte Ulm mit einem etwas besseren Start in die vierte Begegnung dieser Playoff-Serie kommen. Dann aber wurde es ein Kopf an Kopf-Rennen, welches Ludwigsburg ab dem Ende des dritten Viertels etwas besser in den Griff bekam und eine sich kleine Führung erspielte. Ulm verlor zwar nicht den Anschluss, konnte aber auch nicht mehr die nötigen Offensiv-Akzente setzen, um das Spiel in den letzten Minuten zu drehen. Im fünften Spiel der Viertelfinal-Serie geht es am Donnerstag in Ulm um den letzten Platz im Halbfinale der BBL.

LUD John Patrick: „Es war ein enges Spiel, auf das beide Teams gut vorbereitet waren. Ich denke der Schlüssel war, dass wir Chris Babb in der zweiten Halbzeit bei null Punkte halten konnten. Außerdem haben wir den Ball besser bewegt und als Team 20 Assists gespielt. Ich freue mich besonders für Brad Loesing, der in der Serie bislang viel Pech hatte, heute aber ganz wichtige Punkte im letzten Viertel erzielt hat. Jetzt steht es 2:2 und in weniger als 48 Stunden steht das Spiel 5 in Ulm auf dem Programm.“

ULM Thorsten Leibenath: „Glückwunsch an John und Ludwigsburg zu diesem verdienten Sieg. Anders als in Spiel 2 und 3 haben wir heute nicht die richtigen Mittel gegen die physische Spielweise gefunden. Wir hatten zu viele unnötige Ballverluste und waren in der Verteidigung nicht richtig präsent. Cooley hat im Spielverlauf immer mehr aufgedreht und Loesing hatte ein sehr starkes letztes Viertel. Die beiden haben uns am Ende das Genick gebrochen.“

Die weiteren Ergebnisse:
Patrick Dirksmeier

ALBA Berlin vs. FC Bayern München 82:87 (1:3)
Telekom Baskets Bonn vs. Brose Bamberg 67:76 (1:3)
EWE Baskets Oldenburg vs. medi Bayreuth 94:86 (3:1)

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