Im dritten Spiel der Halbfinalserie zwischen ratiopharm Ulm und den EWE Baskets Oldenburg konnten die Nordlichter auf 2:1 in Führung gehen. Die Niedersachsen gewannen in Ulm mit 68:61 und sind nur noch einen Sieg vom Finale entfernt.

ratiopharm Ulm vs. EWE Baskets Oldenburg 61:68 (29:35)

Wie bereits nach der Aufholjagd in Spiel 2 avancierte Ricky Paulding zum Matchwinner für die Oldenburger, die mit diesem Auswärtserfolg die Tür für das Endspiel ganz weit öffnen konnten.

Bereits die Anfangsphase wurde den Ulmern zum Verhängnis, denn der Offensiv-Rhythmus fehlte dem Team, was Oldenburg in die Karten spielte. Die konnten trotz eines Einbruchs kurz vor und nach der Halbzeit die Führung bis zum Schluss behalten und nach einem Run im letzten Viertel den Sieg sichern. Oldenburgs Publikums-Liebling, Ricky Pauldig, kam im Spiel auf 19 Zähler.

ULM Thorsten Leibenath: „Der Sieg geht in Ordnung, da müssen wir uns nichts vormachen. Wir haben nicht den richtigen Zugriff auf das Spiel gefunden, weder offensiv noch defensiv. Offensiv wirkten wir wie gelähmt, wir haben die Handbremse nicht lösen können, zu viel gezögert oder zu sehr mit der Brechstange agiert, was gegen eine starke Oldenburger Mannschaft nicht funktioniert. Dennoch war es beeindruckend, dass wir es zum 49:50 schaffen und mehrere Chancen haben, die Führung zu übernehmen. Doch die Bälle sind nicht gefallen und im Gegenzug macht Oldenburg die Dreier. Wir haben die Big Points heute nicht gemacht, Rickey Paulding hat sie gemacht.“

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OLD Mladen Drijencic: „Beiden Mannschaften muss man ein großes Lob aussprechen. Es war heute sehr warm in der Halle und die Jungs mussten heute richtig an ihre Reserven gehen. Wir haben uns dennoch entschieden, von Beginn an intensiv zu verteidigen und sind damit auch das Risiko eingehen, dass uns am Ende die Kräfte fehlen. Aber wir haben es gut geschafft, unsere Kräfte zu steuern. Wir hatten einzig zwischen der 15. und 20. Minute Probleme, dabei haben wir unsere ersten Turnovers kassiert und zu viele Offensivrebounds zugelassen. In der zweiten Hälfte hatten wir Probleme, den Korb zu attackieren, konnten uns aber letztlich auf unsere Würfe verlassen. Rickey hat wieder grandios getroffen. Ich bin sehr stolz auf die harte Arbeit meiner Mannschaft und das Ergebnis.“

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