Düsseldorf hatte nur wenig Mühe, um im Sauerland die Punkte zu holen. Mannheim startete gut und musste zum Schluss dennoch um die Punkte bangen. Ingolstadt sicherte sich die Punkte im Derby gegen Nürnberg.

ERC Ingolstadt vs. Thomas Sabo Ice Tigers 3:2 (0:0; 2:1; 1:1)

Lange Zeit war es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Durch ein Powerplay konnte Nürnberg zunächst in Führung gehen und die Favoritenrolle auf dem Scoreboard bestätigen. Dann aber konnte Laurin Braun trotz Unterzahl in der 35. Minute verkürzen und Thomas Oppenheimer drehte nur zwei Minuten später die Begegnung.

Der Doppelschlag wirkte und durch ein Powerplay auf der anderen Seite schlug John Laliberte für den ERC erneut zu. Die vermeintliche Entscheidung, aber in der 54. Minute sorgte David Steckel mit dem 2:3 wieder für Spannung. Auch wenn Nürnberg noch einmal aufdrehte, sollte es aber nicht mehr reichen.

Iserlohn Roosters vs. Düsseldorfer EG 1:5 (0:3; 0:1; 1:1)
Nicht schön anzusehen, war das Spiel in Iserlohn
(c) Sebastian Sendlak

Die Roosters verdarben sich schon früh den Sonntag. Bereits im ersten Drittel musste Sebastian Dahm drei mal hinter sich greifen. Drei mal sah dabei die Verteidigung alt aus und lies dabei einen Gegner alleine vor dem Tor stehen. Zwei mal schoss Alexej Dmitriev in den Kasten, beim dritten Treffer sorgte Lukas Laub für die Vorentscheidung.

Patrick Dirksmeier

Der Sonntag war gebraucht. Dmitriev setzte im zweiten Abschnitt nach. Iserlohn bis dahin spielbestimmend, aber uneffektiv und anfällig für Konter, vor denen Iserlohns Cheftrainer sein Team vor dem Spiel noch warnte. Der Anschlusstreffer durch Johan Larsson in der 41. Minute war nur noch für die Statistik. Kurz vor dem Abpfiff machte Spencer Machacek den Sack zu und sorgte für ein Pfeiffkonzert der Fans am Seilersee.

Bilder aus Iserlohn:

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Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 3:4 (1:2; 1:1; 1:1)

In einem Krimi holte sich Mannheim wichtige Punkte in der Tabelle. Nach einem Blitzstart durch einen Treffer von Marcel Goc nach 28 Sekunden erhöhte Phil Hungerecker nur drei Minuten später auf 2:0. Es dauerte etwas, bis Berlin in die Begegnung fand und durch Daniel Fischbuch vor der ersten Pause verkürzte.

Es war nun ein Spiel mit offenem Visier. Kurz nach dem Wiederanpfiff glich Nic Petersen zum 2:2 aus. Da sMomentum schien gekippt, aber Chad Kolarik holts sich die Führung für seine Adler zurück. Im Schlussabschnitt waren erneut die Berliner am Drücker und glichen erneut aus. Sheppards Treffer in der 51. Minute folgte aber der direkte Gegenschlag durch Garrett Festerling, der die Begegnung entschied.

Die weiteren Ergebnisse:

Fischtown Pinguins Bremerhaven vs. Schwenninger Wild Wings 1:0 OT
Grizzlys Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine 3:2 n.P.
EHC Red Bull München vs. Augsburg Panther 5:2
Straubing Tigers vs. Kölner Haie 6:3

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