Während am Seilersee die Stimmung angespannt war, ging es in Wolfsburg den Adlern an den Kragen. Auch die Krefeld Pinguine lieferten sich mit den Schwenninger Wild Wings ein spannendes Match.

Iserlohn Roosters vs Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:1 n.P. (1:1; 0:0; 0:0; 0:0; 1:0)
(c) Sebastian Sendlak

Am Seilersee sind die Iserlohn Roosters damit beschäftigt, sich nach dem Trainerwechseln in der vergangenen Woche mit dem neuen Mann an der Bande zurechtzufinden. Rob Daum sollte hinterher sagen, dass ihm nichts am Spiel gefallen habe und nun an den Problemen gearbeitet werden müsse. Doch er lobte den Siegeswillen der Mannschaft auf dem Eis.

Nach einem antasten beider Mannschaften nahmen die Gäste aus Bremerhaven Schwung auf. Gerade einmal vier Minuten auf dem Eis und es schepperte im Kasten von Mathias Lange. Kristopher Newbury sollte für das erste und einzige Tor der Pinguins sorgen. Doch die erste Strafe erwischten die Sauerländer. Neuzugang Oskar Eklund musste nach gerade einmal sechs Minuten auf dem Eis wegen Hakens für zwei runter.

Nachdem die Gastgeber das erste Tor durch den Ex-Bremerhavener Jack Combs für sich verbuchen konnten, gerieten Justin Florek und Mike Hoeffel aneinander. Beide mussten für zwei plus zwei Minuten wegen unnötiger Härte vom Eis. Auch nach Abpfiff des ersten Drittels gerieten Dieter Orendorz und Christopher Rumble aneinander. So begann das zweite Drittel für beide Mannschaften mit jeweils vier Spielern auf dem Eis. In diesem Drittel hatten beide Mannschaften die Möglichkeit, den Spielstand für sich zu erhöhen, aber es gelang keiner Mannschaft. Trotz, dass die Fischtown Pinguins während des ganzen Spiels über die aktivere Mannschaft waren, gelang ihnen nicht der Luckypunsh. Im zweiten Drittel wurde der Iserlohner Boris Blank von einem Bremerhavener Spieler umgefahren. Check aus Blanks Blindside. Blank konnte das Spiel wegen einer Verletzung durch diesen ungeahndeten Check nicht fortsetzen.

Patrick Dirksmeier

Auch im letzten Drittel hatten beide Mannschaften viele Chancen. Es gab viele Provokationen seitens der Gäste aus dem Norden, bei denen sich die Gastgeber zu Strafen verleiten ließen. Auch dieses Drittel endete ohne entscheidendes Tor.

So ging es am Seilersee vor 3538 Zuschauern in die Verlängerung. Hier wurde der Videobeweis gefordert, weil der Puck angeblich in das Tor von Mathias Lange gelangt war. Doch dieses Tor wurde nicht gegeben, da der Puck unter dem Schoner des Goalies blieb. So ging es ins Penalty-Schießen. Getroffen hatten in diesem Spiel Die Iserlohner Blaine Down und Jack Combs. So konnten die Iserlohner den vierten Sieg in Folge erringen. Thomas Popiesch sagte später, dass die Goalies an diesem Abend das Spiel entschieden hätten.

Bilder aus Iserlohn:

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Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings 4:5 (2:4, 2:0, 0:1)

Im Krefelder Königpalast erwischten die Pinguine den besseren Start gegen die Schwenninger Wild Wings. Gerade einmal 18 Sekunden dauerte es, bis der Krefelder Neuzugang Jordan Caron das 1:0 machen sollte. Doch die Gäste ließen nicht locker. Binnen vier Minuten schepperte es gleich dreimal im Kasten von Andrew Engelage. Doch die Pinguine konterten und Daniel Pietta erzielte binnen zwei Minuten den Anschlusstreffer zum 2:3. Doch das Drittel sollte noch ein weiteres Tor für Wild Wings bereithalten. Stefano Giliati sorgte für den vierten Treffer. So endete das Drittel mit einem Spielstand von 2:4 für die Schwenninger.

Wenige Sekunden nach Anpfiff des zweiten Drittels drehten die Pinguine das Spiel. Zuerst versenkte Daniel Pietta den Puck im Tor von Dustin Strahlmeier. Dann glich Tommy Kristiansen den Spielstand in der 34. Minute aus. Generell war das Spiel der beiden Mannschaften hart, aber fair umkämpft. Die erste und einzige Strafe in diesem Match kassierte der Schwenninger Kalle Kaijomaa wegen Hakens nach 54. Minuten auf dem Eis. Genau 59 Sekunden vor Spielende hat Will Acton das Spiel zu Gunsten der Schwenninger Wild Wings mit dem 5:4 entschieden.

Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim 6:2 (3:0, 2:0, 1:2)

Das Spiel zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Adlern Mannheim sollte torreich werden. Und eine Lehrstunde für die Adler. Diese erwischten in Wolfsburg nicht den besten Start und ließen in der Defensive zu viel zu. So konnte Brent Aubin seinen ersten Treffer ins Mannheimer Tor an diesem Abend nach fünf Minuten auf dem Eis landen. In diesem Drittel überwanden außerdem Sebastian Furchner (2:0) und Tyson Mulock (3:0) die Abwehr sowie Denis Endras im Mannheimer Tor. Auch das zweite Drittel sollte aus Mannheimer Sicht nicht besser werden.

Tyler Haskins erhöhte erst in der 22. Minute auf 4:0. Nach dem Tor musste Jeremy Dehner wegen Behinderung für zwei Minuten auf die Bank. Dadurch gerieten die Gäste unter Druck und spielten am Ende fast zehn Minuten in Unterzahl. Nacheinander zogen Marc Stuart, Matthias Plachta und Denis Reul jeweils zwei Minuten wegen Stockschlag eine zweiminütige Strafe. Bei den zwei Minuten von Denis Reul überwand Brent Aubin erneut die Defense der Adler und setzte zum 5:0 an.

Die Gäste begannen das letzte Drittel in Unterzahl, da Devon Setoguchi für zwei Minuten runter vom Eis musste. Außerdem änderte sich Mann zwischen den Pfosten: Chet Pickard nahm den Platz von Denis Endras ein. Das erste Tor der Adler sollte Aaron Johnson erzielen. Doch danach wurde es auch nicht besser für die Gäste. Der Torschütze zum 5:1 musste wegen unnötiger Härte zwei Minuten auf die Bank. Das nutzen die Grizzlys erneut aus und Kristopher Foucault erhöhte auf 6:1. Da konnte Thomas Lankin in der 59. Spielminute nur noch das Ergebnis mit dem zweiten Tor aufhübschen. Somit endete das Spiel mit 6:2 für die Wolfsburger.

Die weiteren Ergebnisse:

Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 2:0
Kölner Haie – ERC Ingolstadt 2:6
EHC Red Bull München – Straubing Tigers 6:3
Thomas Sabo Ice Tigers – Eisbären Berlin 2:1 n.P.

 

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