Am Rhein sieht es nicht gut aus für die Düsseldorfer EG. Um weiterhin auf Play-Off-Kurs zu sein, müsste ein Sieg her. Doch sie Schwenninger Wild Wings waren zu stark für die Rheinländer. In der Hauptstadt trafen die Eisbären auf die Iserlohn Roosters. Das Spiel sollte sich als eines auf Augenhöhe herausstellen.

Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings 1:3 (1:1; 0:0; 0:2)

(c) Angelo Bischoff

Zu Hause sollte der nächste Sieg her. Nach dem Sieg über die Pinguins Bremerhaven sollte das Selbstbewusstsein wieder da sein. Doch es hakte im Getriebe der DEG. Während das erste Drittel gleich mit einer Strafe für Maximilian Kammerer begann, konnten die Wild Wings die Chance nicht nutzen. So schoss John Henrion das erste Tor für die Gastgeber in der neunten Spielminute. Doch kurz nach dem Powerbreak nahmen die Gäste Fahrt auf und Stefano Giliati glich den Punktestand wieder aus. Kurz vor Drittelende hatte Johannes Huss sich nicht unter Kontrolle und musste für zwei Minuten runter vom Eis.

Der mittlere Spielabschnitt begann auf beiden Seiten mit einer kompletten Mannschaft auf dem Eis. Das Spiel war umkämpft, es gab Chancen auf beiden Seiten, den Puck ins Tor des Gegners zu befördern, doch es sollte nicht sein. Erst kurz nach Beginn des letzten Spielabschnittes nutze Simon Danner eine Chance und versenkte die Scheibe im Tor von Mathias Niederberger. Kurz vor Spielende ging Niederberger aus dem Düsseldorfer Tor. Doch das nutze nichts. Stattdessen hatte Damien Fleury ein leeres Tor vor sich, ergriff die Chance und schoss die Wild Wings zum Sieg.

Patrick Dirksmeier

Tore: 1:0 John Henrion (8:25), 1:1 Stefano Giliati (11:06),1:2 Simon Danner (44:46), 1:3 Damien Fleury (59:21)

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 2:3 (1:1; 1:1; 1:0)

(c) Thomas Sobotzki

In der Hauptstadt fanden sich in der Mercedes Benz Arena rund 11.000 Zuschauer ein, um sich das Spiel der Eisbären gegen die Iserlohn Roosters anzusehen. Die Eisbären waren zwar die aktivere Mannschaft auf dem Eis, doch es sollte ein Spiel auf Augenhöhe werden. Die Roosters hatten ihren neuen, alten Spieler Louie Carporusso mit dabei. Dieser konnte gleich in seinem ersten DEL-Spiel in dieser Saison eine Vorlage liefern. Das Spiel begann mit einem herantasten beider Mannschaften aneinander. Erst gegen Ende des ersten Drittels wurde die Partie schneller. Den Anfang machten die Eisbären durch Sean Backman in Überzahl, da Justin Florek für zwei Minuten auf die Bank musste. Danach konterten die Sauerländer und Jack Combs glich aus.

Das zweite Drittel begann in Unterzahl für die Roosters. Christopher Brown hatte sich kurz vor Ende des ersten Drittels eine Strafe eingefangen. Auch dieses Unterzahlspiel nutzen die Hauptstädter. Sean Backman schoss die Hauptstädter erneut in Führung. Wenige Minuten später überwand Blaine Down Petro Vehanen und glich dadurch erneut aus. Im letzten Spielabschnitt sollte sich entscheiden, wer als Sieger vom Eis geht. So hatte Marco Friedrich in der 45. Spielminute den Schläger im richtigen Augenblick an der Scheibe, sodass diese ins Tor der Berliner gelangte. Durch das Tor von Friedrich wurden die Eisbären hektisch und schossen nur noch unkontrolliert auf das Tor von Mathias Lange. Doch die Defense der Sauerländer stand dicht und Lange erledigte den Rest. So konnten die Roosters im sechsten Spiel von Rob Daum an der Bande mit dem vierten Sieg von Eis gehen.

Tore: 1:0 Sean Backman (15:59), 1:1 Jack Combs (17:28), 2:1 Sean Backman (20:33), 2:2 Blaine Down (24:43), 2:3 Marko Friedrich (45:00)

Bilder aus Berlin:

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(c) Thomas Sobotzki

Weitere Ergebnisse:

ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
Tore: 0:1 Matthias Plachta (23:37)

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
Tore: 0:1 Daryl Boyle (13:17), 0:2 Yannic Seidenberg (29:27), 0:3 Maxi Kastner (49:30)

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
Tore: 0:1 Kamil Kreps (22:51)

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