Das Spiel der Iserlohn Roosters am Mittwoch gegen Nürnberg hatte Kraft gekostet und mit den Eisbären Berlin stand kein leichter Gegner auf dem Plan.

In Mannheim sollte sich ein spannendes Duell mit den Grizzlys Wolfsburg abzeichnen. Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe daher das Spiel sollte sich durch eine Strafe in den letzten Sekunden entscheiden.

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 1:3 (1:0; 0:0; 0:3)

Im Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin sollte es bis zum Schluss spannend bleiben. Die Roosters erzielten ein schnelles Tor im ersten Drittel durch Blaine Down. Darauf hin wurden die Hauptstädter unruhig und zogen Strafen. Den Anfang machte Jens Baxmann. Zwei Minuten wegen Haltens gab es. Kaum wieder komplett, hakte sich Constantin Braun ein und wurde erwischt, was zwei Minuten auf der Bank hieß. Nach gut 16 Minuten auf dem Eis erwischte es Alexander Bonsaksen. Zwei Minuten wegen Behinderung.

Im zweiten Spielabschnitt ging es umkämpft weiter. Beide Teams hatten Chancen, trafen jedoch nicht. Insgesamt gab es für die Roosters 2×2 Minuten und für die Eisbären nur einmal zwei Minuten auf der Bank. Im letzten Spielabschnitt war nicht sicher, zu welcher Seite sich das Spiel noch drehen sollte. Die Berliner motivierter und aktiver auf dem Eis hatten gute Chancen und verwerteten auch eine. Der Ex-Iserlohner Nicholas Petersen machte in der 50. Spielminute den Anfang, als er ausglich. Danach legten Constantin Braun (1:2) in Minute 52 und 17 Sekunden später James Sheppard (1:3) nach. Die Serie der Roosters ist gebrochen und die Eisbären nehmen die Punkte mit nach Hause.

Bilder aus Iserlohn:

(c) Hendrik Klein

Adler Mannheim –  Grizzlys Wolfsburg 4:3 (2:2; 1:0; 1:1)

In Mannheim waren die Grizzlys Wolfsburg zu Gast. Es sollte ein Spiel werden, das von den Toren her ausgeglichen war. Doch die Adler waren die aktivere Mannschaft auf dem Eis.

wave.inc Medienagentur

Bereits im ersten Drittel sollte sich zeigen, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe gespielt haben. Die Grizzlys gingen durch Tyson Mulock früh in Führung und konnten in der 15. Spielminute durch Christoph Höhenleitner einen Vorsprung erarbeiten. Doch der hielt nicht lange an. Keine 30 Sekunden nach dem letzten Wolfsburger Tor konterten die Mannheimer durch Brent Raedeke. Wenige Sekunden später fiel dann auch 2:2 durch Mathias Plachta. Im mittleren Spielabschnitt traf noch Chad Kolarik zum 3:2.

Im letzten Spielabschnitt sollte sich das Match entscheiden. Als auf Mannheimer Seite Marcus Kink wegen Stockschlags das Eis verlassen musste, nahmen die Grizzlys ihr Überzahlspiel ernst. Brent Aubin (3:3) glich aus. Doch der Torschütze zum 3:3 musste kurz vor Spielende wegen Haltens runter vom Eis. Auch die Adler nutzen das Powerplay und setzten sich durch. Wenige Sekunden vor Spielende platzierte Chad Kolarik den Puck noch einmal im Tor von Felix Brückmann. Somit blieben die Punkte in Mannheim.

Die weiteren Ergebnisse:

Thomas Sabo Ice Tigers vs. Schwenninger Wild Wings 4:5 OT
Krefeld Pinguins vs. Kölner Haie 0:2
Fischtown Pinguins Bremerhaven vs. Düsseldorfer EG 2:5
EHC Red Bull München vs. Augsburg Panther 4:3
ERC Ingolstadt vs. Straubing Tigers 3:6