Beim Derby zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG sollten sich die Gäste durchsetzen. Im Süden empfing der EHC Red Bull München die Adler Mannheim und zeigte, wer die Hausherren sind.

Kölner Haie – Düsseldorfer EG 0:1 (0:0; 0:1; 0:0)
Neu im Trikot der Haie: Will Thomas #39
(c) Sebastian Sendlak

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison findet das Derby zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG statt. Das Duell der rheinischen Kontrahenten sollte sich nicht als Spiel entpuppen, dass man von einem Derby erwartet. Kölner sowie Düsseldorfer konnten sich im ersten Drittel auf ihren Schlussmann verlassen. Auf Kölner Seite hielt Dschunussow und für Düsseldorfer Daniel Bakala je einen Alleingang des Gegners.

Anders war es im zweiten Spielabschnitt, als sich Hai Shawn Lalonde in der 35. Spielminute zwei plus zehn Minuten wegen eines Checks von hinten einfing. Welsh konnte sich den Puck ergattern und platzierte die Scheibe zwischen den Pfosten von Daniar Dschunussow in Minute 36. Doch auch die Gastgeber hatten genügend Chancen, mindestens den Ausgleich zu erzielen, doch es sollte nicht sein. Vor dem Tor waren die Haie zu ungenau. Auch die eigenen Überzahlspiele konnten nicht verwertet werden. So hatten die Düsseldorfer dann hinterher den längeren Atem und konnten sich im Derby durchsetzen.

Bilder aus Köln:
« 1 von 4 »

(c) Sebastian Sendlak

EHC Red Bull München – Adler Mannheim 4:1 (2:1; 0:0; 2:0)
(c) Angelo Bischoff

Im Münchener Olympia Stadion fand der zweite Teil des Hockey Hallelujah statt. Zu Gast waren die Adler aus Mannheim, die bereits zuvor gegen Bremerhaven mit 5:1 einen Sieg einfahren konnten. Doch das Spiel in München war von Anfang an schnell und beide Mannschaften hatten deutliche Chancen, den Puck auf das Tor zu bringen. Den Anfang machten die Gäste in zweiten Spielminute durch Phil Hungerecker. Die Gastgeber konterten und glichen in der Dritten Minute durch Yannic Seidenberg aus. Danach traf noch Brooks Macek für die Münchener.

Im zweiten Drittel ging es rasant, aber torlos weiter. Erst im letzten Spielabschnitt konnte Mads Christensen in der 51. Minute den Vorsprung auf 3:1 erhöhen. Kurz vor Ende nahmen die Gäste Goalie Chet Pickard raus. Aucoin spielte Macek den Puck zu, ehe dieser ihn im Mannheimer Tor platzierte.

Die weiteren Ergebnisse:
Patrick Dirksmeier

Eisbären Berlin vs. Schwenninger Wild Wings 5:0
Thomas Sabo Ice Tigers vs. Iserlohn Roosters 3:2
Augsburger Panther vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:1
Krefeld Pinguine vs. Straubing Tigers 3:4
ERC Ingolstadt vs. Grizzlys Wolfsburg 2:1 OT

DEL2:

Bietigheim – Riessersee 6 : 3
Dresden – Freiburg 3 : 1
Weisswasser – Bad Nauheim 0 : 7
Bad Tölz – Kaufbeuren 3 : 2 OT
Bayreuth – Crimmitschau 3 : 4
Heilbronn – Frankfurt 4 : 1
Ravensburg – Kassel 5 : 4