Nach der Klatsche in Ingolstadt, verloren die Eisbären Berlin auch in Mannheim deutlich und konnten so an diesem Wochenende nicht einen einzigen Punkt einfahren. Im Topspiel des Sonntags gewannen die Münchener gegen Nürnberg mit 4:3, Iserlohn gewann in Wolfsburg mit 2:1.

EHC Red Bull München vs. Nürnberg Ice Tigers 4:3 (1:1; 1:1; 2:1)
(c) Angelo Bischoff

Zum Schluss war es die Effizienz, die sich für München auszahlte. DIe Gäste waren gefühlt in der Partie leicht überlegen, hatten jedoch mit Danny aus den Birken, dem Goalie der Red Bulls ihren Meister gefunden. Mit 39:25 Saves machte der Schlussmann den Unterschied aus.

Michael Wolf war der erste, der das Schützenfest in der bayerischen Landeshauptstadt eröffnete. Nur eine Sekunde vor dem Ende der Strafzeit gegen Philippe Dupuis netzte der Bayer in einem doppelten Überzahlspiel ein. Lange währte die Führung jedoch nicht und Nürnberg antwortete durch Eugene Alanov.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte zunächst die Überlegenheit der Nürnberger Wirkung und Petr Pohl sorgte für die Führung der Gäste, die jedoch nur bis kurz vor der letzten Drittelpause Bestand hatte. Dann war es Brooks Macek, der den Spielstand wieder egalisierte.

Patrick Dirksmeier

Nachdem Brett Festerling bei den Nürnbergern nur kurz nach Drittelbeginn auf die Bank musste, sorgte Jonathan Matsumoto für den erneuten Führungswechsel. Nur kurze Zeit später sorgte Macek mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung. Gleich mehrere Strafen hinderten nun die Gäste, wieder Druck aufzubauen. In der 55. Minute gelang Alanov noch der Anschlusstreffer, jedoch standen in der Folge die Verteidiger der Münchener Gold richtig und verhinderten einen weiteren Treffer.

Adler Mannheim vs. Eisbären Berlin 6:2 (1:0; 3:1; 2:1)
(c) Sebastian Sendlak

Die Berliner wirkten lange Zeit zu harmlos. Mannheim nutzte das eiskalt aus und ging mit drei Treffern in Front, ehe ein erster Treffer der Berliner für mehr Druck sorge und Berlin ins Spiel fand. Dann aber sorgten gleich zwei Meinungsverschiedenheiten für etliche Strafen auf beiden Seiten. Höhepunkt dieser Keilerei war dann auch die 5+20 Minuten Strafe gegen David Wolf.

Gut getan haben diese Strafen dem Spiel nicht, denn Berlin verlor erneut den Faden und Mannheim sorgte mit drei weiteren Treffern für die Vorentscheidung. Nic Petersen konnte erst zwei Minuten vor dem Ende das Ergebnis noch einmal verkürzen.

Die weiteren Ergebnisse:

Düsseldorfer EG vs. ERC Ingolstadt 3:5
Augsburger Panther vs. Kölner Haie 1:3
Straubing Tigers vs. Schwenninger Wild Wings 2:3
Krefeld Pinguine vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:4

Sport Mobil