In Wolfsburg sollte es torreich werden, doch nicht die Grizzlys gaben den Ton an, sondern die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. Auch der Kampf um den zehnten Platz sollte interessant werden. Es trafen die Adler Mannheim zu Hause auf die Düsseldorfer EG. Letztendlich sollte das Spiel zu Gunsten der Gastgeber ausgehen.

 Grizzlys Wolfsburg – ERC Ingolstadt 5:8 (1:1, 3:1, 1:6)

In Wolfsburg hatten die Grizzlys mit dem ERC Ingolstadt eine eigentlich klare Aufgabe vor sich. Der sieg schien sicher, denn während der ersten beiden Drittel waren die Wolfsbuger die Mannschaft auf dem Eis, die den Ton angegeben hat. Doch den Anfang und das Ende mit den Toren machten die Gäste. So sorgte Mike Collins zu Beginn des Spiels für den ersten Treffer der Ingolstädter. Kurz darauf glichen die Wolfsburger durch Höhenleitner aus.

Im mittleren Spielabschnitt gaben die Grizzlys den Ton an, ehe Darin Olver ausgleichen konnte. Doch die Gastgeber legten mit Olver (3:2) und Kreps (3:3) weitere Tore vor. Im letzten Spielabschnitt wurde das Spiel schnell, sodass die Ingolstätder den Ruckstand aufholen konnten. Bis zum Ausgleich war das Spiel hart umkämpft. Doch entscheidend waren die letzten drei Spielminuten. Keeper Gerald Kuhn ging vom Eis und Laliberte traf ins leere Netz. Kuhn wieder rein und wenige Sekunden später erneut raus, sodass auch Brett Olson ein leeres Tor vorfand und den Puck darin platzieren konnte.

Tore: 0:1 Mike Collins (16:19), 1:1 Christoph Höhenleitner (18:39), 2:1 Kamil Kreps (22:00), 2:2 Darin Olver (31:59), 3:2 Kamil Kreps (35:05), 4:2 Fabio Pfohl (35:45), 4:3 Petr Taticek (42:17), 4:4 David Elsner (45:37), 4:5 Mike Collins (53:38), 4:6 Brett Olson (54:57), 5:6 Fabio Pfohl (56:05), 5:7 John Laliberte (57:56), 5:8 Brett Olson (58:40)

Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 3:1 (2:0; 1:1; 0:0)
Patrick Dirksmeier

In Mannheim war der direkte Tabellennachbar, die Düsseldorfer EG, zu Gast. So sollte es ein Kampf um den begehrten, zehnten Platz der Tabelle sein. Doch auch wenn die Adler die aktivere Mannschaft auf dem Eis waren, so waren sie es nicht vor dem Tor der Düsseldorfer. Diese bewegten den Puck zwar weniger, doch sie schossen öfters auf das Tor von Dennis Endras. All diese Aktivität nutzte nichts, denn die ersten beiden Tore fielen für Mannheimer durch Phil Hungerecker (1:0) und Garret Festerling (2:0).

Erst im zweiten Spielabschnitt konnten die Rheinländer eine Powerplay-Situation nutzen, als Thomas Larkin wegen unnötiger Härte für zwei Minuten auf der Bank saß. Doch kaum hatten die Gäste das erste Tor erzielt, stellten die Gastgeber durch Matthias Plachta den alten Vorsprung wieder her. Bei diesem Spielstand sollte es am Ende auch bleiben. Die Adler sind nun auf dem zehnten Platz der Tabelle und die Düsseldorfer vorerst auf den elften verbannt.

Tore: 1:0 Phil Hungerecker (10:42), 2:0 Garret Festerling (12:52), 2:1 Darryl Boyce (35:23 PP1), 3:1 Matthias Plachta (38:38)

Weitere Ergebnisse:

Kölner Haie – Eisbären Berlin 1:3 (0:0, 1:3, 0:0)
Straubing Tigers – EHC Red Bull München 2:5 (0:0, 0:3, 2:2)
Schwenninger Wild Wings – Thomas Sabo Ice Tigers 1:4 (0:2, 1:2, 0:0)
Augsburger Panther – Krefeld Pinguine 7:1 (4:0, 3:1, 0:0)
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Iserlohn Roosters 4:3 (3:1; 0:0; 1:2)

DEL2:

Dresden – Bietigheim 0 : 4
Crimmitschau – Freiburg 7 : 2
Riessersee – Heilbronn 7 : 4
Kassel – Bad Tölz 6 : 5 n.P.
Bayreuth – Weisswasser 1 : 2
Bad Nauheim – Frankfurt 2 : 6
Ravensburg – Kaufbeuren 5 : 2

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