Am Rhein sollte es spannend werden. In Köln waren die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zu Gast, die eine Niederlage mit nach Hause nehmen mussten. Auf der anderen Seite des Rheins musste sich die Düsseldorfer EG von den Grizzlys Wolfsburg die Grenzen aufzeigen lassen.

Kölner Haie – Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:2 (1:1; 1:0; 3:1)
(c) Sebastian Sendlak

In der Kölner Lanxess Arena hatten die Haie die Fischtown Pinguins Bremerhaven zu Gast. Den kurioseren Start legen jedoch die Gäste aus Bremerhaven hin. Erst nach gut fünf Minuten und dem Videobeweis später haben die Schiedsrichter an diesem Abend den Bremerhavenern das Tor durch Cory Quirck zugesprochen. Bis dahin musste es zu erst zu einer Unterbrechung kommen. Danach wurde entschieden, dass der Puck die Torlinie überquert hatte. Doch auch die Haie ließen nicht locker und glichen in der neunten Minute durch Benjamin Hanowski aus, da die Nordlichter zu diesem Zeitpunkt für zwei Minuten Unterzahl spielen mussten. Danach hatten beide Mannschaften gute Chancen, doch ein weiteres Tor sollte nicht fallen.

Hanowski sorgte in Minute 32. Spielminute dafür, dass Alexandre Buldoc sich den Puck schnappen und zwischen den Pfosten von Tomas Pöpperle platzieren konnte. Im letzten Spielabschnitt hatten die Gäste aus Bremerhaven dann das Nachsehen, da die Haie das Tempo auf dem Eis vorgaben. So trafen zum Endergebnis noch Felix Schütz (3:1), Justin Schugg (4:1) und erneut Felix Schütz (5:1). Wenige Sekunden vor Spielende korrigierte Jason Bast das Ergebnis der Pinguins auf 5:2. Somit können sich die Haie über drei Punkte freuen.

Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg 4:7 (2:1; 1:4; 1:2)
(c) Sebastian Sendlak

Beide Mannschaften werden in der nächsten Saison einen neuen Trainer haben, das steht fest. Doch im Düsseldorfer ISS Dome hatten die Grizzlys aus Wolfsburg den besseren Start. Nach acht Minuten auf dem Eis traf Tyson Mulock zum ersten Mal. Doch die Düsseldorfer holten auf. Alexander Barta nutzte eine Überzahlsituation und traf ins Tor von Felix Brückmann. Gut fünf Minuten später erhöhte Spencer Machacek den Zähler auf 2:1. Daher konnten die Düsseldorfer das erste Drittel als Sieg für sich verbuchen.

Patrick Dirksmeier

Im mittleren Spielabschnitt sollten insgesamt fünf Tore fallen. Zuerst trafen für die Wolfsburger Philip Riefers (2:2) und Sebastian Furchner (2:3). Danach glich Jeremy Welsh aus. Nach 32. Minuten landete Stephan Daschner wegen Spielverzögerung für zwei Minuten auf der Bank. Diese Chance nutzten die Grizzlys und erhöhen den Spielstand auf 3:4 durch Alexander Weiss. Nach dieser Chance sorgte Gerrit Fauser für das Drittelergebnis von 3:5. Zu Ende des Spielabschnittes musste Daniel Weiss für zwei Minuten auf die Bank, sodass die Wolfsburger ins letzten Drittel in Überzahl starteten. Dieser Start gelang ihnen auch, denn Alexander Weiss traf zum 3:6 für die Wolfsburger.

Nach dem letzten Treffer durch Weiss hatte das Spiel an Schwung verloren. Düsseldorf schien aufgegeben zu haben und die Grizzlys nur noch das Nötigste zu machen. Völlig überraschend traf Manuel Strodel ins Tor der Wolfsburger zum 4:6 in der 49. Spielminute. Die darauffolgende Überzahlsituation konnten die Düsseldorfer nicht nutzen. In den letzten zwei Minuten hatten die Düsseldorfer noch Goalie Niederberger rausgenommen, doch die Zeit spielte gegen sie. Mark Voakes beförderte den Puck noch ins leere Tor der Rheinländer und sorgte für den Spielstand von 4:7. Somit konnten die Wolfsburger nach sechs Niederlagen in Folge den Sieg einfahren.

Die weiteren Ergebnisse:

Krefeld Pinguine vs. EHC Red Bull München 1:3
Adler Mannheim vs. Iserlohn Roosters 2:3
Augsburger Panther vs. Straubing Tigers 2:3
Nürnberg Ice Tigers vs. Eisbären Berlin 2:1 n.P.
ERC Ingolstadt vs. Schwenninger Wild Wings 2:1 OT

DEL2:

Bietigheim – Frankfurt 3:4 n.P.
Dresden – Kassel 7:4
Weisswasser – Kaufbeuren 7:2
Bad Tölz – Crimmitschau 2:3 n.P.
Bayreuth – Freiburg 4:5
Heilbronn – Bad Nauheim 1:2
Ravensburg – Riessersee 2:4

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