In den Playoffs werden die Karten neu gemischt. Die Iserlohn Roosters spielen in der ersten Runde gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Das zweite Duell an diesem Abend Liefern sich die Grizzlys Wolfsburg mit den Schwenninger Wild Wings.

Iserlohn Roosters- Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:4 (0:0; 1:1; 1:3)
(c) Sebastian Sendlak

Am Seilersee in Iserlohn sah es erst nach einer Overtime aus, da beide Mannschaften im ersten Drittel kein Tor erzielen konnten. Das Drittel war von beiden Mannschaften eher abwartend, als offensiv nach Vorne gespielt. Im zweiten Drittel wurde es erst nach dem Powerbreak spannend, da das Spiel dann Geschwindigkeit aufnahm. Den Anfang machten Gäste aus Bremerhaven durch Ross Mauermann in der 38. Spielminute. Die Roosters antworteten kurz vor Drittelende durch Blaine Down.

Im letzten Drittel dominierten die Nordlichter. Gleich zu Beginn des Drittels traf Mauermann erneut. Binnen weniger Minuten erhöhten Cody Lampl und Jan Urbas auf einen Spielstand von 1:4. Jedoch checkte Lampl Blank in der 52. Minute gegen die Bande. Blank war kurz in der Kabine, kam dann jedoch wieder zurück aufs Eis. Lampl erhielt deswegen eine fünf minütige Strafe plus Spieldauer wegen Bandenchecks und wird am Freitag nicht dabei sein. Kurz vor Ende beförderte Jack Combs die Scheibe ins Tor von Pöpperle und korrigierte somit nur noch das Ergebnis für die Sauerländer. Wenige Sekunden vor Spielende erhöhte Newbury das Ergebnis noch für die Fischtown Pinguins auf 2:5. Christopher Fischer sagte hinterher, dass viel Undiszipliniertheiten und individuelle Fehler zu dem Ergebnis geführt hätten. Die Roosters müssen also am Freitag in Bremerhaven einen Sieg aufs Eis zaubern, um Spiel drei am Seilersee zu erzwingen.

Tore: 0:1 (37:02) Mauermann (Bergman), 1:1 (39:16) Down (Brown, Camara), 1:2 (42:43) Mauermann (George), 1:3 (44:39) Lampl (Schwartz, Newbury/6:5), 1:4 (47:38) Urbas (Quirk, Svensson), 2:4 (58:12) Combs (Turnbull, Jaspers), 2:5 (59:15) Newbury (EN)

Bilder aus Iserlohn:
Patrick Dirksmeier

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Grizzlys Wolfsburg – Schwenninger Wild Wings 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 1:0) OT
(c) Sebastian Sendlak

In Wolfsburg legten die Grizzlys vor. Etwas mehr als drei Minuten gespielt, nutze Sebastian Furchner eine Möglichkeit, den Puck im Tor von Dustin Strahlmeier zu platzieren. Nach gut 15 Minuten auf dem Eis glichen die Wild Wings durch Simon Danner aus. Nur wenige Sekunden war das zweite Drittel alt und schon erhöhte Will Acton den Kontostand der Wild Wings auf 1:2. Höhenleitner glich erneut für die Wolfsburger aus. Somit war es ein Spiel, bei dem einer vorlegte und der andere ausglich.

Das sollte auch im letzten Spielabschnitt so sein. Aubin sorgte für das 3:2, während El-Sayed ein paar Minuten später ausglich. Somit ging es in die Verlängerung. Diese konnten die Gastgeber nach etwas mehr als elf Minuten für sich nutzen, als Jeffrey Likens den Puck in Richtung Stephen Dioxon spielt und Strahlmeier im Tor der Schwenninger überwindet. Runde Eins ging somit an die Wolfsburger, die am Freitag in Schwenningen ranmüssen.

Tore: 1:0 Sebastian Furchner (3:05), 1:1 Simon Danner (15:49), 1:2 Will Acton (20:15), 2:2 Christoph Höhenleitner (34:27), 3:2 Brent Aubin (43:54), 3:3 Marc El-Sayed (56:06), 4:3 Stephen Dixon (71:05)

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