In Schwenningen wollten die Wild Wings Spiel Nummer drei gegen die Grizzlys Wolfsburg erzwingen. Doch das Wunder blieb aus und Wolfsburg ist weiter. In Bremerhaven hingegen wird das Spiel zwischen den Fischtown Pinguins und den Iserlohn Roosters in der Overtime entschieden. Das glücklichere Händchen hatte Jan Urbas für Fischtown.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Iserlohn Roosters (0:1; 1:0; 2:2; 1:0)
Bremerhavens Chris Rumble gegen Iserlohns Justin Florek
(c) Sebastian Sendlak

In der Eisarena Bremerhaven fand das zweite Spiel der ersten Playoff Runde zwischen den Fischtown Pinguins Bremerhaven und den Iserlohn Roosters statt. Das Spiel begann, nicht wie am Mittwoch mit mehr Druck und Willen auf beiden Seiten. Doch nach bereits einer Minute auf dem Eis musste Neuzugang Anthony Camara wegen Behinderung auf die Bank. Doch davon ließen sich die Gäste nicht abhalten und sorgten für einen Shorthander, der jedoch im Leeren verlief, da Thomas Pöpperle zur Stelle war. Doch die nächste Überzahlsituation sollte kommen und genutzt werden. In der vierten Minute musste Cory Quirk wegen hohem Stock runter vom Eis. Die Roosters arbeiteten sich vor das Tor der Nordlichter und wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe von Quirk ließ Camara die Sauerländer jubeln. Davon geschockt kriegten die Pinguins den Puck nicht richtig vor das Tor von Sebastian Dahm. Die Chancen wurden jedoch nicht genutzt und somit endete da Drittel zu Gunsten der Gäste.

Im zweiten Drittel machten die Pinguins dann mehr Druck auf das Tor und nach fünf Minuten sorgt Chris Newbury für den Ausgleich. Doch die Roosters konterten in der 47. Minute durch Camara, der erneut in Überzahl trifft. Kaum wieder komplett, sorgte Jordan Owens zum Ausgleich. Das nächste Tor an diesem Abend ist ebenfalls für Fischtown durch Rylan Schwartz, der vor dem Iserlohner Tor komplett alleine war. Erneut dauerte es keine Minute, bis das nächste Tor fiel. Travis Turnbull sorgte für den Ausgleich.

Somit geht das Spiel in Bremerhaven in die Verlängerung. Beide Mannschaften waren nun mehr auf eine gut stehende Defense beschränkt, auch wenn es offensiv nach vorne ging. Beide Mannschaften hatten gute Chancen, den siegentscheidenden Treffer zu machen. Das gelang den Fischtown Pinguins durch Jan Urbas in der 75. Minute. Somit ist Fischtown erneut im Viertelfinale. Nach dem Spiel gab Boris Blank bekannt, dass er seine aktive Karriere auf dem Eis zu Ende ist. Fischtown trifft im Viertelfinale auf München.

Patrick Dirksmeier

Bilder aus Bremerhaven:

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Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg 2:3 (0:2; 2:1; 0:0)

Nach der Verlängerung in Wolfsburg am Mittwoch ging es für die Grizzlys nach Schwenningen zu den Wild Wings. Das Spiel sollte sich im ersten Drittel zu Gunsten der Gäste entwickeln. Nach noch nicht einmal vier Minuten auf dem Eis schepperte es im Kasten von Dustin Strahlmeier, als Sebastian Furchner den ersten Treffer des Abends für die Grizzlys.  Doch zu Beginn hatten sich erst Stefano Giliati und Kamil Krebs etwas zu sagen, weshalb beide für zwei plus zwei Minuten runter vom Eis mussten. In der zwölften Minute ließ Stephen Dixon die Gäste erneut jubeln.

Das zweite Drittel ist gerade einmal 42 Sekunden alt, als Brent Aubin den Spielstand auf 0:3. Für die Schwenninger treffen Damien Fleury und William Acton. Im letzten Drittel passiert nicht mehr viel. Schwenningen versucht, den Ausgleich zu erzwingen, doch ohne Chance. Somit ist der Traum der Schwenninger vom Viertelfinale ausgeträumt. Wolfsburg trifft im Viertelfinale auf die Eisbären Berlin.

Somit ergeben sich ab Mittwoch folgende Viertelfinal-Paarungen:

EHC Red Bull München vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 
Eisbären Berlin vs. Grizzlys Wolfsburg
Nürnberg Ice Tigers vs. Kölner Haie
ERC Ingolstadt vs. Adler Mannheim

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