In der Serie zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und den Kölner Haien ist ausgeglichen. Somit muss diese Serie mindestens in Spiel sechs gehen. Auch in Mannheim sah es nach einem Ausgleich der Serie mit dem ERC Ingolstadt aus. Doch es kam anders, als gedacht.

Kölner Haie – Thoms Sabo Ice Tigers Nürnberg 2:3 (1:2; 1:0; 0:1)

In Köln spricht die Statistik für die Thomas Sabo Ice Tigers. In dieser Serie haben die Nürnberger einen Sieg mit nach Hause nehmen können, wenn sie in der Domstadt waren. So begann auch das Spiel zu Gunsten der Gäste aus Nürnberg, während die Kölner Haie in den ersten Minuten das Nachsehen hatten. Nach gut 108 Sekunden auf dem Eis schepperte es im Kasten von Gustav Wesslau durch Dane Fox. 0:1 für die Gäste. In der zehnten Minute musste Eugen Alanov wegen eines Hakes auf die Bank. Genau eine Sekunde vor Ende des bis dahin ungenutzten Powerplays der Haie, sorgte Philipp Gogulla für den Ausgleich. In der 17. Minute verschoss erst Oliver Mebus, Wesslau konnte den Puck nicht sichern und Brandon Segal schnappt sich den Rebound und platziert den Puck im Tor. Wenige Sekunden später konnten die Haie eine erneute Überzahlsituation nicht nutzen. Somit müssen sich die Haie im eigenen Drittel besser absprechen und geordneter stehen.

Im zweiten Drittel hatten Patrick Buzas, William Martin Thomas und Patrick Zeressen jeweils ein zweiminütiges Date mit der Strafbank. Die übrigen Kollegen auf dem Eis konnten die Überzahlchancen nicht nutzen. Wenige Sekunden vor Drittelende war Druck auf dem Tor von Niklas Treutle. 9,2 Sekunden vor Drittelende lies Ryan Jones die Kölner jubeln und sorgte für den Ausgleich. Nach vielen Möglichkeiten für beide Mannschaften, brachte Patrick Björgstrand den Puck zu Patrick Pföderl und sorgte so für einen Spielstand von 2:3 für die Ingolstädter in der 52. Minute. Diese Serie wird also im sechsten Spiel entschieden, da beide Mannschaften jeweils zwei Siege geholt haben. Für die Haie geht es am Freitag nach Nürnberg.

Bilder aus Köln:

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Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 5:3 (0:1; 3:2; 2:1)
Patrick Dirksmeier

Bei den Adlern stand nun das vierte Spiel der Serie mit dem ERC Ingolstadt an. Die Gäste aus Ingolstadt machten Druck auf das Tor von Dennis Endras. Doch der Druck sollte erst nach einer Überzahlsituation funktionieren. Bis dahin hatten die Adler ebenfalls zweimal die Möglichkeit, ein Tor in Überzahl zu schießen, doch auch bei ihnen wollte der Puck nicht ins Tor. Das gelang erst dem ERC in der zwölften Minute durch David Elsner. Elsner sorgte so für das einzige Tor in dem ersten Drittel.

Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhten die Ice Tigers noch einmal den Spielstand auf 0:2 durch Micheal Collins. Die Nürnberger also in diesem Spiel die dominantere Mannschaft, was in den ersten Spielen dieser Serie gar nicht danach aussah, da die Adler in dieser Serie mit 2:1 vorne lagen. Doch diese berappelten sich, als Christoph Ullmann für den Anschlusstreffer in der 29. Minute machte. Doch der ERC kämpfte weiter und konnte in der 37. Minute durch Micheal Collins den Punktestand auf 1:3 zu erhöhen. Doch David Wolf wollte es nicht dabei belassen und glich gut zwei Minuten später den Spielstand auf 2:3 an. Keine Minute später schepperte es erneut im Tor von Timo Pielmeier. Garret Festerling glich aus und lies so noch einmal für ein spannendes, letztes Drittel hoffen.

Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnittes machten die Adler da weiter, wo sie im zweiten Drittel aufgehört hatten. Timo Pielmeier griff zu spät hinter sich, als Thomas Larkins die Mannheimer nach Vorne schoss. Doch dabei wollten es die Mannheimer nicht belassen und auf Nummer sicher gehen. Die Mannheimer erhöhten in der 52. Minute noch einmal durch Matthias Plachta auf 5:3 und können somit die Serie auf 3:1 für sich erhöhen. Somit wird sich in dieser Serie am Freitag entscheiden, ob noch ein sechstes Spiel notwendig wird, oder nicht.

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