Am Ostermontag ging es in die dritte Runde der Halbfinalserien in der DEL. Die Eisbären Berlin hatten die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg zu Gast. Das Duell ging in die Overtime, bei der die Gastgeber den längeren Atem hatten und das Match für sich entscheiden konnten. In München hatte der Meister die Adler Mannheim zu Gast. Dieses Duell ging in die zweite Overtime, da die Goalies an diesem tag das Spiel entscheiden sollten.

In der Hauptstadt kamen die Eisbären besser ins Spiel, als die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. Allerdings dauerte es gut zehn Minuten, bis das erste Tor Rihards Bukarts fiel. Etwa zwei Minuten später glichen die Ice Tigers durch Leonhard Pföderl aus. Im zweiten Drittel konnten die Eisbären ebenfalls den besseren Start. Binnen 22 Sekunden trafen Louis Marc Aubry und Marcel Noebels für die Gastgeber. Doch die Nürnberger ließen sich davon nicht beeindrucken und erhöhten das Tempo. Was die Berliner können, können auch die Gäste. Steven Reinprecht sorgte für das erste Tor der Ice Tigers an diesem Abend. Nach Gerade einmal 26 Sekunden im dritten Drittel verkürzte Yasin Ehliz im Powerplay auf 3:3. Somit ging das Spiel in die Verlängerung. Nach 23 Sekunden auf dem Eis traf Nicholas Petersen für die Eisbären im vierten Drittel. Somit steht es in der Serie 2:1 für die Eisbären.

Tore: 1:0 Rihards Bukarts (10:48), 1:1 Leonhard Pföderl (13:03/PP1), 2:1 Louis-Marc Aubry (22:35), 3:1 Marcel Noebels (22:57), 3:2 Steven Reinprecht (27:36), 3:3 Yasin Ehliz (40:26/PP1), 4:3 Nicholas Petersen (60:23)

Patrick Dirksmeier

Während das Spiel in Berlin bereits vorbei war, stand das nächste Halbfinalspiel in der DEL an. Beim EHC Red Bull München waren die Adler Mannheim zu Gast. Die Gäste fanden nicht richtig ins Spiel und zogen viele Strafen. Zum Ende des Spiels sollten die Mannheimer insgesamt 30 Minuten auf der Bank gesessen habe, während die Münchener es auf zwölf Minuten in Unterzahl brachten. In der neunten Minute sorgte Münchens Kapitän Michael Wolfs für das erste Tor an diesem Abend. Im zweiten Drittel waren die Gäste weniger der Strafbank zugetan und fanden somit besser ins Spiel. Doch es sollte im hart umkämpften zweiten Drittel kein Tor fallen. Nach 49 Minuten auf dem Eis sorgte Devin Setoguchi für den Ausgleich. Das bedeutete ebenfalls Verlängerung in München. Doch im vierten Drittel fiel kein Tor. Erst in der 86. Minute traf Mads Christensen ins Tor der Mannheimer. Damit steht es in der Serie 2:1 für den EHC Red Bull München.

Tore: 1:0 Michael Wolf (8:17/PP1), 1:1 Devin Setoguchi (49:02), 2:1 Mads Christensen (85:30)

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